Heimatmuseum Reinickendorf

 

Programm

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Veranstaltungskalender Museum Reinickendorf

Von Dada bis Humboldt

Radtour mit den Kunstkomplizen

Ausflug
24.07.2016
14 bis 16:30

Hannah Höch, Max Beckmann, Willy Stöwer, Max Grunwald oder die Humboldt-Brüder – sie alle verschlug es im Laufe ihres Lebens nach Reinickendorf. Warum zog es sie “raus ins Grüne”? Wie lebten und arbeiteten sie dort? Und wie ließen Sie sich von ihrer Umgebung inspirieren?

Begeben Sie sich mit uns auf künstlerisch-literarische Spurensuche! Zunächst schauen wir uns im Museum Reinickendorf Werke und Schriften jener Künstler und Denker an. Anschließend starten wir zu einer Radtour von Hermsdorf bis zum Tegeler See und suchen ihre Wohnorte, Denkmäler und Motive auf.

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Kosten: 10 € pro Person / erm. 8 € für Kinder und Jugendliche

Eigene Fahrräder sind mitzubringen!

Um Anmeldung unter 01573-1473927 oder info@kunstkomplizen.de wird gebeten.

Ort: Museum Reinickendorf, Verschiedene
Öffnung des Gedenkortes "Schau(ins)fenster Hannah Höch"
21.08.2016
14-17 Uhr

Der neu eingerichtete Gedenkort Schau(ins)fenster Hannah Höch am authentischen Ort An der Wildbahn 33 ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Remise, die sich auf dem Grundstück des Hannah-Höch-Hauses befindet, können sich Besucher über die international bekannte Künstlerin informieren und sich einen Einblick in die Lebenswelt von Hannah Höch verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung und Öffnung des Gedenk- und Informationsraumes
11.09.2016
14 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Am 6. April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationgsraum ist geöffnet. 

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Öffnung des Gedenkortes "Schau(ins)fenster Hannah Höch"
11.09.2016
14-17 Uhr

Der neu eingerichtete Gedenkort Schau(ins)fenster Hannah Höch am authentischen Ort An der Wildbahn 33 ist heute anlässlich des "Tag des offenen Denkmals" für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Remise, die sich auf dem Grundstück des Hannah-Höch-Hauses befindet, können sich Besucher über die international bekannte Künstlerin informieren und sich einen Einblick in die Lebenswelt von Hannah Höch verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Ständige Ausstellung des Museums
Führung
11.09.2016
15 Uhr

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule von Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Zudem wurde das Arbeitszimmer des 1997 verstorbenen Arztes, Philosophen, Künstlers und Schriftstellers Wladimir Lindenberg im Museum rekonstruiert.

Auch die ältere Geschichte der Region wird anschaulich. Im Raum für Vor- und Frühgeschichte ist etwa das Profil einer altsteinzeitlichen Vorratsgrube aus dem Tegeler Fließ zu sehen, im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

Die Teilnahme ist frei. Ort: Museum Reinickendorf
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung
09.10.2016
14 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet und im April 2016 ein Gedenk- und Informationsraum, der geöffnet sein  wird.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Eine kleine Ausstellung zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Ort: Billerbecker Weg 123 A
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung
06.11.2016
14 bis 15.30 Uhr

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner. 

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist frei. Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung
26.02.2017
14 bis 15.30 Uhr

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner. 

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist frei. Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
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Museum Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur
Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin
Telefon 030 - 404 40 62 | E-Mail: info@museum-reinickendorf.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9–17 Uhr | So 9–17 Uhr