Heimatmuseum Reinickendorf

 

Programm

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Veranstaltungskalender Museum Reinickendorf

Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung und Öffnung des Gedenk- und Informationsraumes
05.06.2016
14 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Am 6. April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationgsraum ist geöffnet. 

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Kunst & Kaffee: Von Dada bis hier - Episoden im Leben Hannah Höchs
05.06.2016
15 bis 16.30 Uhr

Hannah Höch kennt man vor allem als Künstlerin der Berliner Dadaisten, einer Künstlerbewegung, die sich gegen die akademische Kunst und bürgerliche Ideale gerichtet hat. Mit innovativen Fotomontagen erlangte Hannah Höch als eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts Weltruhm. Neben den oft zeitkritischen Collagen hat sie aber auch Porträts, Landschaften, Pflanzenbilder sowie abstrakte Bilder gemalt und viel gezeichnet. Von 1939 bis 1978 lebte die Künstlerin in ihrem Haus an der Wildbahn 33 in Heiligensee.

Welche Rolle nahm Hannah unter den Dada-Künstlern ein? Wie entwickelte sich ihr künstlerisches Werk in den kommenden Jahrzehnten weiter? Wie sah ihr Leben in Heiligensee aus und welche Bedeutung hatte ihr Garten für sie? Wer waren die Männer und die Frau in ihrem Leben?

Gönnen Sie sich einen entspannten Sonntagnachmittag mit den Kunstkomplizen im Gedenkort „Schau(ins)fenster Hannah Höch“ und erfahren Sie bei Kaffee und Kuchen mehr über Leben und Werk der Künstlerin.

Anmeldung unter: info@kunstkomplizen.de, Tel.: 01573/1473927 oder info@museum-reinickendorf.de oder 030/404 40 62.

Kosten: 15 Euro (inkl. Kaffee und Kuchen)

Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Ständige Ausstellung des Museums
Führung
19.06.2016
15 Uhr

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule von Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Zudem wurde das Arbeitszimmer des 1997 verstorbenen Arztes, Philosophen, Künstlers und Schriftstellers Wladimir Lindenberg im Museum rekonstruiert.

Auch die ältere Geschichte der Region wird anschaulich. Im Raum für Vor- und Frühgeschichte ist etwa das Profil einer altsteinzeitlichen Vorratsgrube aus dem Tegeler Fließ zu sehen, im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

Die Teilnahme ist frei.
Sommerfest im Museum
26.06.2016
11 bis 18 Uhr
Bühnenprogramm

11 Uhr			Begrüßung durch den Moderator – Hans Marquardt
anschließend		Jigs, Reels & Polkas - Musikschule Reinickendorf				

12.15 Uhr – 13.00 Uhr	Bardomaniacs, Swing, Balkan, Tango

13.30 Uhr – 14.30 Uhr	Midnight Court, Irish Folk
anschließend		Grußwort Katrin Schultze-Berndt, Bezirksstadträtin
                        für Schule, Bildung und Kultur
15.00 Uhr – 15.45 Uhr	Andre Hermlin Trio, Swing, Jazz
16.00 Uhr – 16.45 Uhr	Le Marquis d’A, Jazz, Chanson
17.00 Uhr – 18 Uhr	Bardomaniacs, Swing, Balkan, Tango

Begleitprogramm
Führungen durch das Museum mit Florina Limberg (12 und 14 Uhr)
Mini-Speed Sketching mit den Kunstkomplizen (14 - 17 Uhr)
"Salvio Dalli - Der Blitzmaler", Theater im Karton, Puppenspiel mit Barbara Steinitz (13-16 Uhr)
Undines Traum. Eine Großpuppen-Performance mit Sandy Schwermer
(13-16 Uhr)
Funken für Kids (11-18 Uhr)
Töpferwerkstatt, Kerzenziehen (12-17 Uhr)

Kunsthandwerkermarkt

Eintritt frei! 
Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Öffnung des Gedenkortes Schau(ins)fenster Hannah Höch
10.07.2016
14-17 Uhr

Der neu eingerichtete Gedenkort Schau(ins)fenster Hannah Höch am authentischen Ort An der Wildbahn 33 ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Remise, die sich auf dem Grundstück des Hannah-Höch-Hauses befindet, können sich Besucher über die international bekannte Künstlerin informieren und sich einen Einblick in die Lebenswelt von Hannah Höch verschaffen.

Der Eintritt ist frei.

Ort: An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Der unbekannte Zille

Vortrag mit Lesung

14.07.2016
18.30 Uhr
Karstens Der unbekannte Zille - CoverIn den 1930er Jahren verfasste der Publizist Erich Knauf (1895–1944) eine Biografie über Heinrich Zille, die erst im vergangenen Jahr veröffentlicht werden konnte. In feuilletonistischer Manier zeichnete Knauf ein ebenso kurzweiliges wie differenziertes Porträt des Künstlers und seiner Zeit. Bis heute hat der Text nicht an Aussagekraft und Relevanz verloren, insbesondere aufgrund seiner bisweilen ungewöhnlichen Perspektive auf den bekannten Zeichner. Denn Erich Knauf betrachtete nicht nur Zilles Kunstschaffen erfrischend kritisch. Ebenso nahm er sich der exzessiven Selbstvermarktung des Künstlers in dessen letzten Lebensjahren und den verfälschenden Vereinnahmungen seines Werkes an. In einem Vortrag mit Lesung aus der Biografie stellt der Kunsthistoriker Pay Matthis Karstens den Autor und seinen ungewöhnlichen Blick auf Heinrich Zille vor.

 
Eintritt: 5 Euro

Um Anmeldung unter 030/404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de wird gebeten.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Ständige Ausstellung des Museums
Führung
17.07.2016
15 Uhr

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule von Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Zudem wurde das Arbeitszimmer des 1997 verstorbenen Arztes, Philosophen, Künstlers und Schriftstellers Wladimir Lindenberg im Museum rekonstruiert.

Auch die ältere Geschichte der Region wird anschaulich. Im Raum für Vor- und Frühgeschichte ist etwa das Profil einer altsteinzeitlichen Vorratsgrube aus dem Tegeler Fließ zu sehen, im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

Die Teilnahme ist frei.
Öffnung des Gedenkortes "Schau(ins)fenster Hannah Höch
21.08.2016
14-17 Uhr

Der neu eingerichtete Gedenkort Schau(ins)fenster Hannah Höch am authentischen Ort An der Wildbahn 33 ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Remise, die sich auf dem Grundstück des Hannah-Höch-Hauses befindet, können sich Besucher über die international bekannte Künstlerin informieren und sich einen Einblick in die Lebenswelt von Hannah Höch verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung und Öffnung des Gedenk- und Informationsraumes
04.09.2016
14 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Am 6. April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationgsraum ist geöffnet. 

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Öffnung des Gedenkortes "Schau(ins)fenster Hannah Höch
11.09.2016
14-17 Uhr

Der neu eingerichtete Gedenkort Schau(ins)fenster Hannah Höch am authentischen Ort An der Wildbahn 33 ist heute anlässlich des "Tag des offenen Denkmals" für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Remise, die sich auf dem Grundstück des Hannah-Höch-Hauses befindet, können sich Besucher über die international bekannte Künstlerin informieren und sich einen Einblick in die Lebenswelt von Hannah Höch verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Ständige Ausstellung des Museums
Führung
11.09.2016
15 Uhr

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule von Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Zudem wurde das Arbeitszimmer des 1997 verstorbenen Arztes, Philosophen, Künstlers und Schriftstellers Wladimir Lindenberg im Museum rekonstruiert.

Auch die ältere Geschichte der Region wird anschaulich. Im Raum für Vor- und Frühgeschichte ist etwa das Profil einer altsteinzeitlichen Vorratsgrube aus dem Tegeler Fließ zu sehen, im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

Die Teilnahme ist frei. Ort: Museum Reinickendorf
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung
02.10.2016
14 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet und im April 2016 ein Gedenk- und Informationsraum, der geöffnet sein  wird.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Eine kleine Ausstellung zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Ort: Billerbecker Weg 123 A
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Museum Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur
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