Heimatmuseum Reinickendorf

 

Programm

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Veranstaltungskalender Museum Reinickendorf

Die Gartenbauer am Krumpuhler Weg – Schülerprojekt zum Tag des offenen Denkmals
Führung und Ausstellung
11.09.2016
14 Uhr

Zeichnerisch haben Schülerinnen und Schüler der Carl-Bosch-Oberschule die gärtnerische Anlage des Ortes untersucht, auf dessen Gelände sich von 1942 bis 1945 ein Zwangarbeiterlager befand. Ein später errichtetes Mädchenwohnheim wurde 1954 von einer Gartenarbeitsschule abgelöst. Aus gärtnerischer, botanischer und geschichtlicher Perspektive betrachtet, sind während der zeichnerischen Expedition im Freien auch die verschiedenen historischen Schichten des Ortes erkundet worden. Die Dokumente des einwöchigen Workshops setzen dem Garten nun ein eigenes Denkmal in Form einer Ausstellung. Verbunden damit ist eine kleine Führung über das Gelände.

Workshopleitung: Karen Scheper/Werkstatt Junge Geschichte, Dorothea Vogel

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Die Teilnahme ist frei.

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung und Öffnung des Gedenk- und Informationsraumes
11.09.2016
12 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Am 6. April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationgsraum ist geöffnet. 

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung beginnt jetzt 12 Uhr!

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Öffnung des Gedenkortes "Schau(ins)fenster Hannah Höch"
11.09.2016
14-17 Uhr

Der neu eingerichtete Gedenkort Schau(ins)fenster Hannah Höch am authentischen Ort An der Wildbahn 33 ist heute anlässlich des "Tag des offenen Denkmals" für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ehemaligen Remise, die sich auf dem Grundstück des Hannah-Höch-Hauses befindet, können sich Besucher über die international bekannte Künstlerin informieren und sich einen Einblick in die Lebenswelt von Hannah Höch verschaffen.

Der Eintritt ist frei. Ort: Gedenkort "Schau(ins)fenster Hannah Höch", An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Ständige Ausstellung des Museums
Führung
11.09.2016
15 Uhr

Das Museum Reinickendorf ist in der alten Dorfschule von Hermsdorf untergebracht, an die noch ein historisches Schulzimmer erinnert. Ein Handwerkerraum, eine Försterstube, der Raum „Raus ins Grüne“ und eine Arbeiterküche aus der Zeit um 1920 illustrieren die Entwicklung des Ortes im Norden Berlins vom ländlich geprägten Dorf über ein Ausflugsziel für Städter bis zur Industrialisierung und Eingemeindung nach Berlin. Ein 2013 neu hinzugekommener Raum geht auf die Rolle Reinickendorfs für die Rüstungsproduktion der Nationalsozialisten, die französische Besatzung und die Folgen der deutschen Teilung ein. Zudem wurde das Arbeitszimmer des 1997 verstorbenen Arztes, Philosophen, Künstlers und Schriftstellers Wladimir Lindenberg im Museum rekonstruiert.

Auch die ältere Geschichte der Region wird anschaulich. Im Raum für Vor- und Frühgeschichte ist etwa das Profil einer altsteinzeitlichen Vorratsgrube aus dem Tegeler Fließ zu sehen, im „Sechs-Dörfer-Raum“ wird die Entwicklung des Bezirks aus den mittelalterlichen Dörfern Tegel, Hermsdorf, Lübars, Heiligensee, Wittenau und Reinickendorf erklärt. Auf dem Freigelände hinter dem Museum wurde ein germanisches Gehöft rekonstruiert, das aus dem begehbaren Langhaus, dem Webhaus und einem Speicher besteht.

Die Teilnahme ist frei. Ort: Museum Reinickendorf
Ausschlusskriterium – Präsentation aus dem Schülerworkshop zum Thema „Ehemalige Städtische Nervenklinik für Kinder“ am Eichborndamm
Führung und Ausstellung
13.09.2016
16 Uhr

Im Rahmen des Geschichtslabors Eichborndamm 238 beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Carl-Bosch-Oberschule am authentischen Ort mit der Geschichte der Klinik. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Karen Scheper sind vier Großplakate entstanden, die auf der Grünfläche vor dem Museum und im Garten des Museums präsentiert werden. Die Besucher des Museums werden von den Teilnehmern des Workshops geleitet, dabei werden ihnen die Plakate erläutert und ihre Entstehungsgeschichte vermittelt.

Im Juli 1941 wurde am Eichborndamm 238/240 die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz Wiesengrund genannt, eingerichtet. Hier war auch die sogenannte "Kinderfachabteilung" untergebracht. Hier wurden Kinder aus ganz Berlin und der Umgebung eingewiesen, deren Krankenakten vielfach den Vermerk R.A. trug. Dieser weist darauf hin, dass die Kinder als "lebensunwert" eingstuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen, riskanten Untersuchungen, aufgrund von fehlender ärztlicher Unterstützung oder mangelnder Ernährung.

Die Teilnahme ist frei. 

Ort: Museum Reinickendorf
Sati Zech: Red Trace. Arbeiten von 2004-2016
Eröffnung der Ausstellung
15.09.2016
19.30 Uhr
Die Ausstellung zeigt Collagen und Objekte aus den letzten zwölf Jahren, wobei die 2006 begonnenen „Bollenarbeiten“ einen Schwerpunkt darstellen. Hier reiht Sati Zech runde Formen in leuchtendem Rot in unterschiedlichen Größen und Abständen wie Noten an – und untereinander. Die Bollen geben einen Hinweis auf das Interesse der Künstlerin mit der afrikanischen Kultur, die sie auf ihren Reisen kennengelernt hat. Die Formen der afrikanischen Hütten und der traditionellen Gefäße lassen sich unschwer mit den Bollen assoziieren. Vor allem sind die Bollen aber rund und prall und stehen für Sinnlichkeit und Körperlichkeit. Die Collagen entstehen durch Schichtungen und Aneinanderreihung von unterschiedlichen Papieren oder Stoffen. Einzelne Arbeiten erhalten dadurch körperliche Strukturen, die an Reliefs, aber auch an Wandteppiche erinnern. In den letzten Jahren kehrte sie zu ihren bildhauerischen Anfängen zurück und schuf Objekte aus Leder, die die Bollenthematik aufgreifen und zu einer in sich geschlossenen Form weiterentwickeln. Sati Zech beschäftigt sich künstlerisch mit den Grundfragen des Seins. Der Mensch, sein Ursprung und seine Einbindung in Lebensräume stehen im Mittelpunkt. Dadurch wirken ihre Werke zutiefst menschlich, ohne Menschen abzubilden.

Musik:
"keys & scres"
Thomas Borgmann - Saxophon
Jan Roder - Bass

Der Eintritt ist frei.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Paper works!
Papiercollage Workshop zur Ausstellung "Sati Zech. Red Trace"
18.09.2016
14 Uhr

Ausgehend von der Ausstellung „Sati Zech – RedTrace“ findet nach einem kurzem Rundgang durch die Präsentation, ein Workshop statt. Erwachsene und auch Kinder erarbeiten Papiercollagen und werden dabei inspiriert sowohl von der Farbigkeit als von der plastischen Arbeitsweise der Künstlerin. Die Veranstaltung wird von den Kunstkomplizen (www.kunstkomplizen.de) durchgeführt.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird unter 030/404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de  gebeten.

Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf
Sati Zech: Red Trace. Arbeiten von 2004-2016
Künstlergespräch mit Führung
18.09.2016
12 Uhr

Die Kunstkomplizen (www.kunstkomplizen.de) führen im Dialog mit der Berliner Künstlerin Sati Zech durch die Ausstellung. Dabei werden den Besuchern ihre  Arbeitsweisen, Bildideen und kreativen Herangehensweisen nähergebracht.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird unter 030/404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de  gebeten.

Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf
Historischer Ort Krumpuhler Weg
Führung
09.10.2016
14 Uhr

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet und im April 2016 ein Gedenk- und Informationsraum, der geöffnet sein  wird.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Eine kleine Ausstellung zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Der Eintritt ist frei.

Ort: Billerbecker Weg 123 A
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung
06.11.2016
14 bis 15.30 Uhr

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner. 

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist frei. Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung
26.02.2017
14 bis 15.30 Uhr

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner. 

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist frei. Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
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Museum Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur
Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin
Telefon 030 - 404 40 62 | E-Mail: info@museum-reinickendorf.de | Bild
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9–17 Uhr | So 9–17 Uhr