Heimatmuseum Reinickendorf

 

Geschichte des Museums

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Geschichte des Museums

Außenansicht aus der Zeit, in der das Museum noch eine Schule war

Hermsdorf hatte Ende des 19. Jh. etwa 700 Einwohner, darunter rund 100 schulpflichtige Kinder. Die alte Dorfschule wurde zu klein. 1889 baute man ein neues Schulhaus im Berliner Backsteinstil. Es enthielt zwei Klassenräume und eine Lehrerwohnung. Von der Straße aus gesehen ist dies der rechte Gebäudetrakt des heutigen Museums. 1897 wurde wegen steigender Schülerzahlen ein Anbau nötig. 1911 entstand das Rückgebäude der Schule. Seit 1980 befindet sich im Hauptgebäude das Museum Reinickendorf.


Die erste heimatkundliche Ausstellung in Reinickendorf wurde 1930 im Realgymnasium, Berner Straße gezeigt, der heutigen Friedrich-Engels-Oberschule, Emmentaler Straße. Die Exponate gingen später in die "Heimatschau" über, die seit 1959 im Gutshaus Wittenau untergebracht war.
Diese Sammlung bildet den Grundstock des heutigen Museumsbestandes.


Seit 2002 findet eine Neubearbeitung der ständigen Ausstellung statt. Zunächst wurden die Räume Vor- und Frühgeschichte und Sechs Dörfer umgestaltet. 2005 kam die Praxis Wladimir Lindenberg hinzu, 2006 das Kinderzimmer. 2010 erfolgte die Neugestaltung der Försterstube. 2011 wurde der Raum Raus ins Grüne eröffnet, 2013 der Raum Dampfloks, Bomben, Grenzanlagen - Reinickendorf im 20. Jh.


Seit dem Frühjahr 2014 gibt es das Lese-Kabinett. Hier können sich die Besucher in historischem Ambiente mit originalen Biedermeiermöbeln über die Arbeit des Museums sowie die Geschichte der Dörfer und des Bezirks informieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Museum Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur
Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin
Telefon 030 - 404 40 62 | E-Mail: info@museum-reinickendorf.de | Bild
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9–17 Uhr | So 9–17 Uhr