Heimatmuseum Reinickendorf

 

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Schau(ins)fenster Hannah Höch

Schau(ins)fenster Hannah Höch

Bis zu ihrem Tod am 31. Mai 1978 lebte Hannah Höch in ihrem Haus in Heiligensee. Mit dem Kauf des Hauses An der Wildbahn 33 schuf sie sich ein Refugium, das sie als lebende Collage immer wieder neu erfand. Nach dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges zog Hannah Höch zusammen mit ihrem Ehemann hier nach Heiligensee und fand Schutz nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kunst, die seit dem Jahr 1937 als „entartet“ galt. Das ehemalige Bahnwärterhäuschen, in dessen Atelier jetzt der Künstler Johannes Bauersachs lebt und arbeitet, und der von der Künstlerin geschaffene Bauerngarten bilden ein Gesamtkunstwerk. Bauersachs erwarb das Anwesen 2005 mit der gern angenommenen Verpflichtung, Haus und Garten im Andenken und Sinne von Hannah Höch fortzuführen und zu erhalten. Zum 35. Todesjahr von Hanna Höch stellt die Graphothek Berlin aus ihrem Bestand Aquarelle und Miniaturen der Künstlerin vor, die in Heiligensee entstanden sind. Wie als Folge einer Lebensgeschichte liefern die kleinformatigen Kunstwerke einen Blick in die große Welt der Künstlerin, die an keinem bestimmten Stil oder eigener Handschrift festhalten wollte und mit unterschiedlichen Materialien experimentierte. So wie in den Aquarellen der Betrachter die Landschaften in Vogelperspektive und Untersicht sehen kann, reist er mit den Miniaturen durch Hannah Höchs Welt, durch ihren Blick in ihr Träumen, ihre Sehnsüchte und ihre innige Verbindung zur Natur.



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Museum Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur
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