Heimatmuseum Reinickendorf

 

Bei allen Veranstaltungen gibt es für Teilnehmende aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen die Empfehlung zum Tragen eines Mund-und Nasenschutzes.

Spielen wie früher - Schwerpunkt Modelleisenbahn

mit dem Experten Peter Voß

Offenes Ferienangebot
01.02.2023
10-13 Uhr
Modelleisenbahn-Anlage (Bahnhof Dalldorf) im historischen Kinderzimmer im Museum Reinickendorf

Unter diesem Motto sind Kinder in den Ferien dazu eingeladen, sich im historischen Kinderzimmer des Museums mit alten Spielen zu beschäftigen: „Schaffnergarnitur“, „Wettrennen zu Pferd“, „Der magische Roboter“ und Ankerbausteine.

Im Mittelpunkt steht dieses Mal die alte Modelleisenbahn-Anlage, die den Bahnhof Dalldorf (Wittenau) in früheren Zeiten nachstellt. Peter Voß ist Spezialist für Modelleisenbahnen und kann eine Menge zur Technik der alten Dampfloks und der Anlage erklären und vorführen.Die Kinder können eine Landschaft mit selbstgebastelten Papierhäuschen gestalten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Eine Anmeldung wird erbeten unter museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 – 90294 6460.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467
Taschenlampenführung "From Dusk Till Dawn" für Kinder ab 8 Jahren

Begleitprogramm zur Ausstellung "From Dusk Till Dawn" in der GalerieETAGE mit Claudia Wasow-Kania

Offenes Ferienangebot
02.02.2023
17-18 Uhr
Museum Reinickendorf bei Nacht

Begleitend zur Kunstausstellung „From Dusk Till Dawn“ in der GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, in der es um nächtliche und nebulöse Stimmungen auf den Bildern geht, versetzen wir uns in die Welt von Monstern, Vampiren und Fabelwesen. Die Ausstellung ist eigentlich schon geschlossen und es ist dunkel. Doch wir können heute mit der Taschenlampe durch die Galerie gehen und können so in deren Lichtkegel wunderbare Dinge entdecken.

Die eigene Taschenlampe kann mitgebracht werden, das Museum hält aber auch Taschenlampen bereit. Kinder können gerne ihre Eltern oder Großeltern mitbringen.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich über museum@reinickendorf.berlin.de oder (030) 90294 6460

 

Treffpunkt: Im Foyer des Museums Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Neue Kunstwerke der Graphothek Berlin

Ausstellung in der Rathaus-Galerie

Vernissage
07.02.2023
18.30 Uhr
Agathe de Baillencour, Crash 2, 2021 Lithografie 57x42 cm © Graphothek

Vielfältige Neuerwerbungen von aktuellen künstlerischen Positionen bereichern in diesem Jahr die Sammlung der Graphothek Berlin. In der Ausstellung im Rathaus Reinickendorf wird eine Auswahl, vor allem serieller Arbeiten aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Fotografie und Druckgrafik, präsentiert.

Ausstellungszeitraum: 08.02.- 14.05.2023

 

Kontakt: 030 / 90294 3862
www.graphothek-berlin.de
www.kunstamt-reinickendorf-rathausgalerie.de


Ort: Rathaus-Galerie Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin I Mo-Fr 9-18 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Florina Limberg
12.02.2023
14-15.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238,13437 Berlin

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit der Volkshochschule Reinickendorf (VHS).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 - 90294 6460

 

Ort: Gedenkort Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Apéro und Führung

mit der Kuratorin Dr. Sabine Ziegenrücker

Begleitprogramm zur Ausstellung "From Dusk Till Dawn"
16.02.2023
18.30 Uhr
NielsSievers, Channel Orange, 2022, Öl auf Leinwand, 70x55 cm © Niels Sievers

Nach einer kleinen Erfrischung und einführenden Worten, kommen wir ins Gespräch über die Arbeiten der Ausstellung. „From Dusk Till Dawn“ versammelt vier malerische Positionen: David Edward Allen, Friederike Jäger, Uschi Niehaus Indenbirken und Niels Sievers. In den Zeiten des Übergangs von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang herrschen andere Gesetze als am Tag – auch in der Malerei. Wenn die Farben langsam verschwinden und einer subtilen Skala von Blau-Schwarz weichen, zieht der Mensch sich in Nischen zurück und überlässt den so zeitlich gedehnten Raum der Natur mit ihren Geheimnissen. Die blaue Stunde lockt aber auch Nachtschwärmer ebenso wie Fabelwesen, sich dem Reiz des Zwielichts und der Fantasie hinzugeben.

Kostenbeitrag: 3 €

Um Voranmeldung wird gebeten unter: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 – 90294 6460.

Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Ortstermin! Das alte Klassenzimmer

mit Claudia Johanna Bauer

Literarisches Skizzieren an historischen Orten
17.02.2023
10-15.30 Uhr
Historisches Klassenzimmer, Foto Patricia Schichl ©

Ein „literarischer Brainstorm“ vor Ort ist für Autorinnen und Autoren ein probates Mittel, um eine lebendige, authentische Story zu verfassen. Wir sitzen und schreiben in den historischen Schulbänken des alten Klassenzimmers im Museum. Dabei können alte Schreibgeräte ausprobiert werden, z.B. Griffel, Stahlfeder, Gänsekiel.
Der Workshop beginnt mit dem Brainstorm und einer Ortsführung. Danach ist viel Zeit, um aus den Text-Skizzen eine Kurzgeschichte zu verfassen.

Freitag, 17. Februar 2023: „Altes Schulgebäude und historisches Klassenzimmer“

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt Hermsdorf 35

Ortsführung: Ulrike Wahlich

Die Reihe „Ortstermin!“ ist eine Kooperation der VHS mit dem Museum Reinickendorf.

Anmeldung über die Volkshochschule Reinickendorf:
Re2061-F Claudia Johanna Bauer, 7 UE, 8-16 Personen

Kursgebühr: 13,15 €

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Walter Benjamin. Berliner Kindheit um neunzehnhundert

Bilder von Susanne Runge zu Texten von Walter Benjamin

Vernissage zur Ausstellung in der Humboldt-Bibliothek
02.03.2023
19 Uhr
Susanne Runge, Tiergarten I. Aus dem Zyklus Berliner Kindheit um 1900 von Walter Benjamin

Im Jahr 2020 beschäftigte sich die Künstlerin Susanne Runge, die seit 2009 in Berlin lebt, mit den Texten Walter Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert«. Der Schriftsteller wohnte in der Delbrückstraße in Berlin-Grunewald und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit in Berlin, die er in seinen Erinnerungen in den 1930er Jahren niederschrieb. Entstanden ist eine Serie von farbigen Kompositionen auf Papier von Susanne Runge, die von den Stimmungen der Texte inspiriert, sich mit ihnen in eine Zwiesprache begibt.

Die Austellung ist ein Kooperationsprojekt des Museums Reinickendorf mit der Humboldt-Bibliothek.

Zur Vernissage in der Humboldt-Bibliothek am Donnerstag, den 2.3.2023 um 19 Uhr laden wir recht herzich ein.

 

Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Imke Küster
16.03.2023
17 Uhr
Gedenktafel am Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238,13437 Berlin

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 - 90294 6460

Ort: Gedenkort Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Ortstermin! Städtische Nervenklinik für Kinder „Wiesengrund“

mit Claudia Johanna Bauer

Literarisches Skizzieren an historischen Orten
17.03.2023
1015.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Ein „literarischer Brainstorm“ vor Ort ist für Autor*innen ein probates Mittel, um eine lebendige, authentische Story zu verfassen. Wir schreiben im Gedenkort am Eichborndamm 238/240. Hier wurde im Juli 1941 die sogenannte „Kinderfachabteilung“ eingerichtet. Die eingewiesenen Berliner Kinder erhielten in ihren Krankenakten vielfach den Vermerk, dass sie als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Der Workshop beginnt mit dem Brainstorm und einer Ortsführung. Danach ist viel Zeit, um aus den Text-Skizzen eine Kurzgeschichte zu verfassen. Zur Annäherung an das Thema stehen Dokumente, Fotos usw. zur Verfügung.

Freitag, 17. März 2023: „Gedenkort und Geschichtslabor, ehemalige ‚Kinderfachabteilung Wiesengrund‘“

Treffpunkt: Eichborndamm 238, 13437 Berlin

Ortsführung: Imke Küster

Die Reihe „Ortstermin!“ ist eine Kooperation der VHS mit dem Museum Reinickendorf.

Anmeldung über die Volkshochschule Reinickendorf:
Re2061-F Claudia Johanna Bauer, 7 UE, 8-16 Personen
Kursgebühr: 13,15 €

Ort: Gedenkort und Geschichtslabor, Eichborndamm 238, 13437 Berlin
"Weiße Stadt" - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
18.03.2023
14 Uhr

Besuch der "Weißen Stadt" im Ortsteil Reinickendorf, die zu den Siedlungen der „Berliner Moderne“ zählt und UNESCO-Welterbe ist. Welche Ziele verfolgte der moderne Städtebau in der Weimarer Zeit? Wie ist die "Weiße Stadt" entstanden? Welche Qualitäten sind noch heute bemerkenswert und zukunftsträchtig?

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460
 

Ort: Treffpunkt: Aroser Allee / Ecke Emmentaler Straße, 13407 Berlin
Tegel – Rund um Borsig

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
19.03.2023
10 Uhr
Borsigtor (c) BBWA Berghausen

Keine andere Industrieansiedlung im späteren Bezirk Reinickendorf dürfte die Stadtentwicklung so nachhaltig beeinflusst haben, wie der Umzug der Lokomotivenbauanstalt von A. Borsig nach Tegel. Als wahrer Pionier der Industrieansiedlung darf aber F.A. Egells gelten, den es bereits 1838 an das Ufer des Tegeler Sees gezogen hatte, zu einer Zeit, als Tegel noch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen war. Erinnert sei auch an die Rolle Tegels als Versorger der Stadt Berlin mit dem einstmals größten Gaswerk Europas und dem noch heute bestehenden Wasserwerk.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Länge der Tour beträgt etwa 3,8 km, Dauer ca. 2 Stunden.

 
Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de

 

Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Borsigwerke, U-Bahnlinie U6 (Schienenersatzverkehr), Ausgang Ernststraße
Wohnen am Tegeler Hafen - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
25.03.2023
14 Uhr
Tegeler Insel vor der Bebauung, Foto deluxe architects

Nachdem der Tegeler Hafen in den 1970er-Jahren seine wirtschaftliche Bedeutung verloren hatte, begann der Bezirk Reinickendorf die anliegenden Grundstücke für neue Nutzungen wie Wohnen und Kultur vorzubereiten. Der Stadtspaziergang führt u. a. zu den unterschiedlichen Wohngebieten, die dort im Rahmen eines neuen städtebaulichen Konzepts entstanden sind. Dazu zählen auch die postmodernen Wohnbauten, die im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Ende der 1980er-Jahre gebaut worden sind. Der Spaziergang mit Christiane Borgelt, Architektin und Stadtplanerin, dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de


Ort: Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin
Künstlergespräch und Katalogpräsentation

mit der Kuratorin Dr. Sabine Ziegenrücker

Begleitprogramm zur Ausstellung "From Dusk Till Dawn"
30.03.2023
18.30 Uhr
Uschi Niehaus Indenbirken, Mondphase II, 2021, Pigment/Papier, je 40x40 cm © Uschi Niehaus Indenbirken

Zur Ausstellung „From Dusk Till Dawn“ erscheint ein Katalog, der die Bilder der dem menschlichen Leben abgewandten Tageszeit zeigt. Die Natur ergreift den Raum, in poetischer Gestimmtheit oder auch als Gegensatz zum Menschen. Es ist aber auch das Reich der Fantasie und der aufgeladen-knisternden Stimmung, die die blaue Stunde erst zum Klingen bringt.

Wir nehmen dies zum Anlass, um mit den Künstlerinnen und Künstlern über ihre Arbeit zu sprechen.

Um Voranmeldung wird gebeten unter: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 – 90294 6460. Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
From Dusk till Dawn. Knickbild-Kreaturen

Kunst-Workshop für Kinder von 7 bis 12 Jahren mit Friederike Jäger

Offenes Ferienangebot
14.04.2023
10-13 Uhr
Friederike Jäger, Tu Was Du Willst, 2020, Öl auf Leinwand, Foto und © Friederike Jäger

Die Ausstellung »From Dusk Till Dawn« in der GalerieETAGE dreht sich um die tägliche Dunkelheit. Nachts, wenn wir schlafen, erträumen wir uns seltsamste Geschöpfe an fantastischen Orten in einer Parallelwelt. Wir werfen einen genauen Blick auf Hände, Füße, Gesichter und Körperformen in den Bildern und fertigen dazu Skizzen an.

Im Workshop-Raum treten wir dann spielerisch in unsere eigenen verzerrten Schattenbilder ein und sammeln Körperformen und Körperhaltungen für unsere Kreaturen. Aus den besten Ideen malen wir zusammen große Knickbilder und erschaffen völlig neue Geschöpfe auf Papier. Jedes Kind, kann eines der gemeinsam gestalteten Knickbilder mit nach Hause nehmen.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich über museum@reinickendorf.berlin.de oder (030) 90294 6460

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Ortstermin! Hannah Höch in Reinickendorf

mit Claudia Johanna Bauer

Literarisches Skizzieren an historischen Orten
21.04.2023
10-15.30 Uhr
Hannah-Höch-Raum Foto Claudia Wasow-Kania © Museum_Reinickendorf

Ein „literarischer Brainstorm“ am Ort des Geschehens ist für Autor*innen ein probates Mittel, um eine lebendige, authentische Story zu verfassen. Wir schreiben inmitten der Kunstwerke Hannah Höchs in der neugestalteten Ausstellung im Museum Reinickendorf.
Der Workshop beginnt mit dem Brainstorm und einer Ortsführung. Danach ist viel Zeit, um aus den Text-Skizzen eine Kurzgeschichte zu verfassen. Zur Annäherung an das Thema stehen Tagebücher, Collagen usw. zur Verfügung

Freitag, 21. April 2023: „Hannah-Höch-Raum. Die Künstlerin Hannah Höch.“

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ortsführung: Claudia Wasow-Kania

Die Reihe „Ortstermin!“ wird in Zusammenarbeit mit dem Museum Reinickendorf durchgeführt.

Anmeldung über die Volkshochschule Reinickendorf:
Re2061-F Claudia Johanna Bauer, 7 UE, 8-16 Personen
Kursgebühr: 13,15 €

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Märkisches Viertel - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit der Architektin und Stadtplanerin Chrstiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
22.04.2023
14 Uhr
Märkisches Viertel © Christiane Borgelt

Das Märkische Viertel war eine der ersten Großsiedlungen West-Berlins. Es entstand von 1963 bis 1974 auf einem Kleingartengebiet. Anfangs heftig umstritten, hat es sich heute zu einem lebenswerten Stadtteil entwickelt. Bemerkenswert ist die hohe architektonische Qualität der einzelnen Wohnkomplexe, die nach Plänen renommierter Architekten errichtet wurden. Haltepunkte des von Süden nach Norden führenden Spaziergangs sind: Kirchen, Spielplätze, Grünanlagen, soziale Infrastruktur sowie ausgewählte Wohngebäude.

Der Spaziergang dauert ca.90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

 

Ort: Treffpunkt: Vor dem Märkischen Zentrum (nahe Bushaltestelle), Wilhelmsruher Damm 128, 13439 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238

Führung mit Florina Limberg

26.04.2023
17 Uhr
Gedenktafel am Eichborndamm 238

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238,13437 Berlin

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 - 90294 6460 Ort: Gedenkort Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Lübars - Spaziergang durch Dorfkern und Kirche

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
29.04.2023
14 Uhr
Dorfkirche Lübars Foto © Christiane Borgelt

Das Angerdorf Lübars, 1247 erstmals urkundlich erwähnt, ist eine Ansiedlung deutscher Kolonisten. Noch heute ist die dörfliche Struktur im am besten erhaltenen Dorf Berlins erlebbar. Der Spaziergang beginnt bei der spätbarocken Kirche, deren Innenbesichtigung geplant ist, führt über den Friedhof mit Grabsteinen bekannter Lübarser Bauernfamilien und entlang der Dorfstraße rund um den Anger.

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460
 

Ort: Treffpunkt: Dorfkirche Lübars, Alt-Lübars 11, 13469 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238

Führung mit Florina Limberg

03.05.2023
17 Uhr
Gedenktafel am Eichborndamm 238

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238,13437 Berlin

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 - 90294 6460 Ort: Eichborndamm 238,13437 Berlin
_Alt-Reinickendorf – vom Bauerndorf zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
03.05.2023
18 Uhr
Alte Schraubenfabrik A. Schwartzkopff © BB-WA/Björn Berghausen

Das Bauerndorf Reinickendorf entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderes bäuerliches Dorf in der Umgebung des wachsenden Berlins zum Industriestandort. Der Spaziergang über den historischen Dorfanger von Alt-Reinickendorf bietet spannende Einblicke in eine ganz spezielle Gründerzeit und eine besondere städtebauliche Entwicklung.

 

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Tour dauert ca. 2 Stunden.
 

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: Roedernallee / Lindauer Allee, U8 Paracelsusbad
Lübars - Urban Sketching

mit der Künstlerin Katrin Merle

Reinickendorf mit dem Zeichenstift erkunden
06.05.2023
12-14 Uhr
Fließkoppeln, colorierte Zeichnung Foto und © Katrin Merle

Zuerst gibt es eine kleine Einführung ins Urban Sketching, dann suchen Sie sich ihr bevorzugtes Motiv und ich helfe bei Bedarf. Ob Sie mit Blei- oder Buntstift, Tinte, Aquarell oder Pastellkreide zeichnen, das bleibt Ihnen überlassen. Benutzen Sie einfach ihr Lieblingsmaterial. Sie werden den alten Dorfkern ganz neu entdecken!


Zeichenkenntnisse sollten vorhanden sein.


Das sollten Sie mitbringen:

Klapphocker
Skizzenbuch oder Block

stabile Unterlage (z.B. Klemmbrett oder leichtes Zeichenbrett)
Klammern zum Befestigen des Skizzenbuchs

Ihr Zeichenmaterial (wenn Sie Wasserfarben benutzen wollen, vergessen Sie nicht Wasser und einen Behälter)

 
Teilnehmerzahl: 10

Anmeldung per Mail direkt an: info@katrinmerle.de


Bei Regen oder stürmischem Wetter fällt die Veranstaltung aus.

 

Ort: Treffpunkt: vor dem Dorfkrug, Alt-Lübars 8, 13469 Berlin
_Alt-Reinickendorf - Spaziergang durch Dorfkern und Kirche

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
06.05.2023
14 Uhr
Dorfkirche Alt-Reinickendorf Foto © Christiane Borgelt

Auf einem Spaziergang durch den Dorfkern, beginnend an der Kirche aus dem 15. Jahrhundert, wird Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte, über Einflüsse aus der Zeit der Industrialisierung, die zur Verstädterung geführt haben sowie über die heutige Bedeutung des ehemaligen Dorfes vermittelt.

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: An der Dorfkirche auf dem Anger Alt-Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 21, 13407 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Ehemaliges Zwangsarbeiterlager in Tegel-Süd

Führung mit Dr. Eva Schrage
07.05.2023
14 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg Eingang © Museum ReinickendorfIn Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Dauer ca. 90 Minuten.

Die Führung ist eine Kooperation zwischen dem Museum Reinickendorf und der Volkshochschule Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.
Kontakt:museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang: Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Erich Kästner – zurück in Berlin (1964-1969)

Literaturspaziergang – Erich Kästner in Hermsdorf - mit Irmtraut Reuer

Unterwegs in Reinickendorf
10.05.2023
14 Uhr
Erich Kästner

Unseren Literarischen Spaziergang beginnen wir am Museum und erinnern uns beim Gang durch das idyllische Hermsdorfer Fließtal an Erich Kästners erste Lebensphase in Berlin.
In Waldseenähe rückt der zweite Lebensabschnitt des Schriftstellers in den Mittelpunkt, unterstützt durch Äußerungen von Menschen seines Umfeldes.
Nach dem Spaziergang laden wir zum Gesprächs- und Gedankenaustausch bei einer Tasse Kaffee ins Museum ein.

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Dauer: ca. 2 Stunden

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Wir bitten und Anmeldung unter museum@reinickendorf.berlin.de oder (030)090294 6460

 

Ort: Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Roedernallee - die Straße der „hidden champions“

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
10.05.2023
18 Uhr
Klettergerätefertigung © Foto BBWA Ritter

Gegen 1900 siedelten sich entlang der Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, eben „hidden champions“, wie man heute in Fachkreisen sagt. Die Tradition wirkt bis in unsere Zeit hinein. So bietet dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee ein spannendes Nebeneinander von Historie und Industriekultur der Gegenwart.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Tour dauert ca. 2 Stunden. 

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf S25, (U8 Paracelsusbad, mit kurzem Fußweg)
Ortstermin! Zwangsarbeiterlager 1942-1945

mit Claudia Johanna Bauer

Literarisches Skizzieren an historischen Orten
12.05.2023
10-15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg © Museum Reinickendorf

Ein „literarischer Brainstorm“ vor Ort ist für Autor*innen ein probates Mittel, um eine lebendige, authentische Story zu verfassen. Wir schreiben in einer Baracke des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers am historischen Ort Krumpuhler Weg. Hier lebten während des Zweiten Weltkriegs bis zu 1500 Zwangsarbeiter*innen, die zur Arbeit in der Industrie eingesetzt wurden.
Der Workshop beginnt mit dem Brainstorm und einer Ortsführungl. Danach ist viel Zeit, um aus den Text-Skizzen eine Kurzgeschichte zu verfassen. Zur Annäherung an das Thema stehen Dokumente, Fotos und Zeitzeugenberichte zur Verfügung.

Freitag, 12. Mai 2023: „Historischer Ort Krumpuhler Weg, Zwangsarbeiterlager 1942-1945“

Treffpunkt: Billerbecker Weg 123, 13507 Berlin

Ortsführung: Dr. Gertraud Schrage

Die Reihe „Ortstermin!“ wird in Zusammenarbeit mit dem Museum Reinickendorf durchgeführt.

Anmeldung über die Volkshochschule Reinickendorf:
Re2061-F Claudia Johanna Bauer, 7 UE, 8-16 Personen
Kursgebühr: 13,15 €

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123, 13507 Berlin
Hermsdorf - Spaziergang durch Dorfkern und Kirche

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf - Internationaler Museumstag
21.05.2023
11 Uhr
Hermsdorf Foto © Christiane Borgelt

Von den sechs Dörfern im Bezirk Reinickendorf ist Hermsdorf, um 1200 gegründet, das älteste. Der Spaziergang führt zum mittelalterlichen Dorfkern, zur Dorferweiterung unter Friedrich II. mit der Dorfkirche von 1760, dem Schulgebäude sowie den Kossätenhäusern und schließlich zur ehemaligen Ziegelei, auf deren Gelände sich nach 1880 das Ausflugsrestaurant „Seeschloss“ etablierte, welches bis in die 1970er-Jahre bestand.

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Internationalen Museumstags statt.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460
  

Ort: Treffpunkt: Eingang Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
24.05.2023
18 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn Berghausen

Mit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Tour dauert ca. 2 Stunden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
04.06.2023
10 Uhr
Archäologische Funde Lager Krumpuhler Weg

Tegels Wirtschafts- und Industriegeschichte ist untrennbar mit dem Namen Borsig verbunden: Keine andere Industrieansiedlung im späteren Bezirk Reinickendorf dürfte die Stadtentwicklung so nachhaltig beeinflusst haben, wie der Umzug der Lokomotivenbauanstalt von A.Borsig nach Tegel. Die Havel als Verkehrsweg förderte auch die Ansiedlung weiterer Schwerindustrie sowie die Errichtung des einstmals größten Gaswerkes Europas. Der Spaziergang startet zeitlich in den Gründungszusammenhängen der Tegeler Industrie, um dann an den Produktionsstätten von Alkett und Maget (Altmärkische Kettenwerke und Maschinen- und Gerätebau Tegel) – Tochterunternehmen von Rheinmetall-Borsig – in die spezielle Rüstungsgeschichte ab 1914 vorzustoßen. Teil der Kriegswirtschaft war der Einsatz von Zwangsarbeit: 30.000 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Ostarbeiterinnen wurden 1944 in Reinickendorf eingesetzt, 1.500 von ihnen im Lager „Krumpuhher Weg“ untergebracht. Die Geschichte dieses Zwangsarbeiterlagers ist nahezu lückenlos dokumentiert und stellt damit berlinweit eine Besonderheit dar. Der Spaziergang endet im begehbaren Denkmalort und stellt die Zusammenhänge zwischen Industrie und Zwangsarbeit, zwischen Kriegszeit und Gedenken her.

 

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Länge der Tour beträgt etwa 6 km, Dauer ca. 3 Stunden.

 
Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de

Ort: Treffpunkt: Borsig-Tor, U Bhf. Borsigwerke
Frohnau - Urban Sketching

mit der Künstlerin Katrin Merle

Reinickendorf mit dem Zeichenstift erkunden
10.06.2023
12-14 Uhr
Casinoturm in Frohnau, colorierte Zeichnung Foto und © Katrin Merle

Zuerst gibt es eine kleine Einführung ins Urban Sketching, dann suchen Sie sich ihr bevorzugtes Motiv und ich helfe bei Bedarf. Ob Sie mit Blei- oder Buntstift, Tinte, Aquarell oder Pastellkreide zeichnen, das bleibt Ihnen überlassen. Benutzen Sie einfach ihr Lieblingsmaterial. Sie werden Frohnau ganz neu entdecken!


Zeichenkenntnisse sollten vorhanden sein.


Das sollten Sie mitbringen:

Klapphocker
Skizzenbuch oder Block

stabile Unterlage (z.B. Klemmbrett oder leichtes Zeichenbrett)
Klammern zum Befestigen des Skizzenbuchs

Ihr Zeichenmaterial (wenn Sie Wasserfarben benutzen wollen, vergessen Sie nicht Wasser und einen Behälter)

 
Teilnehmerzahl: 10

Anmeldung per Mail direkt an: info@katrinmerle.de


Bei Regen oder stürmischem Wetter fällt die Veranstaltung aus.

Ort: Treffpunkt am S-Bahnhof Frohnau (Seite am Casinoturm), 13465 Berlin
Südliche Residenzstraße und rund um den Schäfersee - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
10.06.2023
14 Uhr
Am Schäfersee, Foto © Christiane Borgelt

Auf diesem Spaziergang werden die unterschiedlichen Epochen der Stadtentwicklung im Bereich der südlichen Residenzstraße aufgedeckt: vom schlichten Büdnerhaus über zwei- und dreigeschossige Vorstadtbauten bis zur großstädtischen Bebauung mit Geschäftswohnhäusern und den Siedlungsbauten aus den 1920er-Jahren. Am Schäfersee zeugen Park, Wohngebäude sowie Sozial- und Kulturbauten von den sozialen Reformen in der Zeit der Weimarer Republik. Aber auch Spuren der ersten gewerblichen Niederlassungen  wie die Thaterschen Eiswerke werden verfolgt.

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. 

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: Vor dem Brunnen auf dem Franz-Neumann-Platz, 13409 Berlin
Ortstermin! Germanisches Gehöft

mit Claudia Johanna Bauer

Literarisches Skizzieren an historischen Orten
16.06.2023
10-15.30 Uhr
Germanisches Gehöft © Museum Reinickendorf

Ein „literarischer Brainstorm“ am Ort des Geschehens ist für Autor*innen ein probates Mittel, um eine lebendige, authentische Story zu verfassen. Wir schreiben im Langhaus des Germanischen Gehöfts, quasi im „Wohnzimmer“ der Semnonen, und versetzen uns dabei ins 2.-3. Jhd. nach Christus.Der Workshop beginnt mit dem Brainstorm und einer Ortsführung. Danach ist viel Zeit, um aus den Text-Skizzen eine Kurzgeschichte zu verfassen. Zur Annäherung an das Thema dienen Alltagsgegenstände aus dem Leben der Germanen zur Verfügung.

Freitag, 16. Juni 2023: „Germanisches Gehöft, Außengelände Museum Reinickendorf“

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ortsführung: Ulrike Wahlich

Die Reihe „Ortstermin!“ wird in Zusammenarbeit mit dem Museum Reinickendorf durchgeführt.

Anmeldung über die Volkshochschule Reinickendorf:
Re2061-F Claudia Johanna Bauer, 7 UE, 8-16 Personen
Kursgebühr: 13,15 €

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Ehemaliges NS-Zwangsarbeiterlager in Tegel-Süd

Führung mit Dr. Eva Schrage
18.06.2023
14 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg © Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

In der Führung wird die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule erläutert. Im Gedenkraum werden Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter gezeigt.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Die Führung dauert ca. 90 Minuten. 

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.
Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang: Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Erich Kästner – zurück in Berlin (1964-1969)

Literaturspaziergang – Erich Kästner in Hermsdorf - mit Irmtraut Reuer

Unterwegs in Reinickendorf
28.06.2023
14 Uhr
Erich Kästner

Unseren Literarischen Spaziergang beginnen wir am Museum und erinnern uns beim Gang durch das idyllische Hermsdorfer Fließtal an Erich Kästners erste Lebensphase in Berlin.
In Waldseenähe rückt der zweite Lebensabschnitt des Schriftstellers in den Mittelpunkt, unterstützt durch Äußerungen von Menschen seines Umfeldes.
Nach dem Spaziergang laden wir zum Gesprächs- und Gedankenaustausch bei einer Tasse Kaffee ins Museum ein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reinickendorfer Sprach- und Lesetage statt.

Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Dauer: ca. 2 Stunden

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Wir bitten und Anmeldung unter museum@reinickendorf.berlin.de oder (030) 090294 6460

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Tegel - Urban Sketching

mit der Künstlerin Katrin Merle

Reinickendorf mit dem Zeichenstift erkunden
01.07.2023
12-14 Uhr
Sechserbrücke, colorierte Zeichnung, Foto und © Katrin Merle

Zuerst gibt es eine kleine Einführung ins Urban Sketching, dann suchen Sie sich ihr bevorzugtes Motiv und ich helfe bei Bedarf. Ob Sie mit Blei- oder Buntstift, Tinte, Aquarell oder Pastellkreide zeichnen, das bleibt Ihnen überlassen. Benutzen Sie einfach ihr Lieblingsmaterial. Sie werden Alt-Tegel ganz neu entdecken!


Zeichenkenntnisse sollten vorhanden sein.


Das sollten Sie mitbringen:

Klapphocker
Skizzenbuch oder Block

stabile Unterlage (z.B. Klemmbrett oder leichtes Zeichenbrett)
Klammern zum Befestigen des Skizzenbuchs

Ihr Zeichenmaterial (wenn Sie Wasserfarben benutzen wollen, vergessen Sie nicht Wasser und einen Behälter)

 
Teilnehmerzahl: 10

Anmeldung per Mail direkt an: info@katrinmerle.de


Bei Regen oder stürmischem Wetter fällt die Veranstaltung aus.

Ort: Treffpunkt: am Schinkelbrunnen bei C&A, Alt-Tegel, 13507 Berlin
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
05.07.2023
18 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn Berghausen

Die Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Tor dauert ca. 2 Stunden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrent ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

 

Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Gedenkort Eichborndamm 238

Führung mit Imke Küster

13.07.2023
17 Uhr
Gedenktafel Eichborndamm 238

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238,13437 Berlin

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 - 90294 6460 Ort: Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterweg in Reinickendorf
16.07.2023
10 Uhr
Archäologische Funde Lager Krumpuhler Weg

Tegels Wirtschafts- und Industriegeschichte ist untrennbar mit dem Namen Borsig verbunden: Keine andere Industrieansiedlung im späteren Bezirk Reinickendorf dürfte die Stadtentwicklung so nachhaltig beeinflusst haben, wie der Umzug der Lokomotivenbauanstalt von A.Borsig nach Tegel. Die Havel als Verkehrsweg förderte auch die Ansiedlung weiterer Schwerindustrie sowie die Errichtung des einstmals größten Gaswerkes Europas. Der Spaziergang startet zeitlich in den Gründungszusammenhängen der Tegeler Industrie, um dann an den Produktionsstätten von Alkett und Maget (Altmärkische Kettenwerke und Maschinen- und Gerätebau Tegel) – Tochterunternehmen von Rheinmetall-Borsig – in die spezielle Rüstungsgeschichte ab 1914 vorzustoßen. Teil der Kriegswirtschaft war der Einsatz von Zwangsarbeit: 30.000 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Ostarbeiterinnen wurden 1944 in Reinickendorf eingesetzt, 1.500 von ihnen im Lager „Krumpuhher Weg“ untergebracht. Die Geschichte dieses Zwangsarbeiterlagers ist nahezu lückenlos dokumentiert und stellt damit berlinweit eine Besonderheit dar. Der Spaziergang endet im begehbaren Denkmalort und stellt die Zusammenhänge zwischen Industrie und Zwangsarbeit, zwischen Kriegszeit und Gedenken her.

 

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Länge der Tour beträgt etwa 6 km, Dauer ca. 3 Stunden.

 
Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de

Ort: Ort: Treffpunkt: Borsig-Tor, U Bhf. Borsigwerke
"Weiße Stadt" - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
22.07.2023
14 Uhr
Weiße Stadt Foto © Christiane Borgelt

Besuch der "Weißen Stadt" im Ortsteil Reinickendorf, die zu den Siedlungen der „Berliner Moderne“ zählt und UNESCO-Welterbe ist. Welche Ziele verfolgte der moderne Städtebau in der Weimarer Zeit? Wie ist die "Weiße Stadt" entstanden? Welche Qualitäten sind noch heute bemerkenswert und zukunftsträchtig?

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße, 13407 Berlin
Wohnen am Tegeler Hafen - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
05.08.2023
14 Uhr
IBA Wohnbauten am Tegeler Hafen_Foto und © Christiane Borgelt

Nachdem der Tegeler Hafen in den 1970er-Jahren seine wirtschaftliche Bedeutung verloren hatte, begann der Bezirk Reinickendorf die anliegenden Grundstücke für neue Nutzungen wie Wohnen und Kultur vorzubereiten. Der Stadtspaziergang führt u. a. zu den unterschiedlichen Wohngebieten, die dort im Rahmen eines neuen städtebaulichen Konzepts entstanden sind. Dazu zählen auch die postmodernen Wohnbauten, die im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Ende der 1980er-Jahre gebaut worden sind.

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de

Ort: Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Führung mit Dr. Gertraud Schrage

06.08.2023
14 Uhr
Gedenkbank am Historischen Ort Krumpuhler Weg

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

In der Führung wird die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule erläutert. Im Gedenkraum werden Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter gezeigt.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.
Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang: Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang: Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
"Wohnanlage Residenzstraße" und die Siedlung „Paddenpuhl“ - Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

mit der Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
26.08.2023
14 Uhr
Siedlung Paddenpuhl Foto © Christiane Borgelt

Neben der „Weißen Stadt“ zählen die zwar weniger berühmten, aber ebenso interessanten, denkmalgeschützten Siedlungen im Bereich der nördlichen Residenzstraße zum fortschrittlichen und sozialen Wohnungsbau der 1920er-Jahre. Der Spaziergang beginnt an der „Wohnanlage Residenzstraße“ (1929-31, Architekt: Erwin Gutkind) und führt zur Siedlung „Paddenpuhl“ (1927-37, Architekt Fritz Beyer u.a.) sowie durch den Klemkepark, der im Rahmen des „Grünzügekonzeptes“ in den 1920er-Jahren entstanden ist.

Der Spaziergang dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460 

Ort: Treffpunkt: Vor dem Postamt, Residenzstraße 24-25, 13409 Berlin (nahe U-Bahnstation Residenzstraße)
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
06.09.2023
18 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Tour dauert ca. 2 Stunden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Führung mit Dr. Gertraud Schrage

17.09.2023
14 Uhr
Gedenkbank am Historischen Ort Krumpuhler Weg

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

In der Führung wird die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule erläutert. Im Gedenkraum werden Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter gezeigt.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.
Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang: Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
24.09.2023
10 Uhr
Archäologische Funde Lager Krumpuhler Weg

Tegels Wirtschafts- und Industriegeschichte ist untrennbar mit dem Namen Borsig verbunden: Keine andere Industrieansiedlung im späteren Bezirk Reinickendorf dürfte die Stadtentwicklung so nachhaltig beeinflusst haben, wie der Umzug der Lokomotivenbauanstalt von A.Borsig nach Tegel. Die Havel als Verkehrsweg förderte auch die Ansiedlung weiterer Schwerindustrie sowie die Errichtung des einstmals größten Gaswerkes Europas. Der Spaziergang startet zeitlich in den Gründungszusammenhängen der Tegeler Industrie, um dann an den Produktionsstätten von Alkett und Maget (Altmärkische Kettenwerke und Maschinen- und Gerätebau Tegel) – Tochterunternehmen von Rheinmetall-Borsig – in die spezielle Rüstungsgeschichte ab 1914 vorzustoßen. Teil der Kriegswirtschaft war der Einsatz von Zwangsarbeit: 30.000 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Ostarbeiterinnen wurden 1944 in Reinickendorf eingesetzt, 1.500 von ihnen im Lager „Krumpuhher Weg“ untergebracht. Die Geschichte dieses Zwangsarbeiterlagers ist nahezu lückenlos dokumentiert und stellt damit berlinweit eine Besonderheit dar. Der Spaziergang endet im begehbaren Denkmalort und stellt die Zusammenhänge zwischen Industrie und Zwangsarbeit, zwischen Kriegszeit und Gedenken her.

 

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V.

Die Länge der Tour beträgt etwa 6 km, Dauer ca. 3 Stunden.

 
Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de

Ort: Ort: Treffpunkt: Borsig-Tor, U Bhf. Borsigwerke
Gedenkort Eichborndann 238

Führung mit Florina Limberg

19.11.2023
14 Uhr
Gedenktafel Eichborndamm 238

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238,13437 Berlin

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit der Volkshochschule Reinickendorf (VHS).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de oder 030 - 90294 6460
Ort: Eichborndamm 238,13437 Berlin
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