Heimatmuseum Reinickendorf

 

Veranstaltungskalender Museum Reinickendorf

Arbeit und Vergnügen

Aus den fotografischen Sammlungen des Museums Reinickendorf

Führung
23.01.2020
19.30 Uhr
Einladungskarte Arbeit und Vergnügen © Museum ReinickendorfDen 100. Jahrestag der Schaffung „Groß-Berlins“ im Jahr 2020 nimmt das Museum Reinickendorf zum Anlass für verschiedene thematische Ausstellungen und Veranstaltungen.

Zum Auftakt präsentiert das Museum in der GalerieETAGE ausgewählte Schätze aus den hauseigenen fotografischen Sammlungen. Die historischen Aufnahmen zeigen Motive aus den ehemaligen Stadt- und Landgemeinden sowie Gutsbezirken, die den heutigen Berliner Bezirk Reinickendorf bilden. Zwei Bereiche stehen dabei im Fokus der ersten Teilausstellung: „Arbeit und Vergnügen“. Der zweite Teil „Landschaft und Architektur“ wird im Herbst 2020 zu sehen sein.

Die Ausstellung "Arbeit und Vergnügen" wird zum ersten Mal im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Eroberung des Raumes. Ashley Scott und Daniel Sambo Richter" am Donnerstag, 23. Januar 2020 zu sehen sein. Um 19:30 Uhr findet eine Führung statt.

Ort: GalerieETAGE, Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Eroberung des Raumes

Ashley Scott und Daniel Sambo-Richter

Ausstellungseröffnung
23.01.2020
18:30 Uhr
Ashley Scott, American Dream - Camilla 1985, 2019

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung Eroberung des Raumes. Ashley Scott und Daniel Sambo-Richter

Katrin Schultze-Berndt, Bezirksstadträtin für Bauen, Bildung und Kultur

Dr. Cornelia Gerner, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Geschichte

Rede: Philipp Schumann, Junge Kunst Berlin

Musik: Ensemble Bizarr Berlin, mit Johanna Petryka-Wawrowka (Sopran), Karol Borsuk ( Violine) und Bernt Goebel (Cello)

Dauer der Ausstellung: 24.01.2020 – 29.03.2020

Ort: GalerieETAGE, Alt Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238

Führung

mit Florina Limberg
24.01.2020
17 Uhr
Eichborndamm 238, Führung am Gedenkort Foto Claudia Wasow-Kania © Museum ReinickendorfIm Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner.

Um Anmeldung wird gebeten.
Kontakt: Museum Reinickendorf, Tel.: 030 404 4062
oder per E-Mail: info@museum-reinickendorf.de

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Der Eintritt ist frei.

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums

mit Ulrike Wahlich
26.01.2020
15-16 Uhr
Historisches Klassenzimmer, Foto Patricia Schichl © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. In dem ehemaligen Schulgebäude befindet sich auch ein historisches Klassenzimmer. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten. Im Berliner Raum siedelten um die Zeitenwende die Semnonen. Zu besichtigen sind ein Langhaus, das als Wohnstallhaus für Menschen und Tiere diente, ein auf Pfählen errichtetes Speicherhaus und ein Webhaus.

Neuer Bestandteil der ständigen Ausstellung ist der "Hannah-Höch-Raum" im Kabinett des Museums, in dem Bilder und Objekte der international bekannten Künstlerin und Erfinderin der Fotomontage aus der hauseigenen Sammlung nun dauerhaft gezeigt werden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.


Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
07.02.2020
14-16 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn BerghausenDie Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Informationsveranstaltung für Lehrkräfte

Museumspädagogische Angebote im Museum Reinickendorf

Fortbildungsangebot
19.02.2020
15-17 Uhr
Kinder im Museumsgarten, Foto Anja Wiese © Museum Reinickendorf

Das Museum Reinickendorf als außerschulischer Lernort

mit Ulrike Wahlich und Claudia Wasow-Kania

Zu einem Museumsrundgang und anschließendem Informationsgespräch lädt das Museum Reinickendorf Lehrkräfte von Grundschulen und Interessierte ein. Nach der Führung durch die ständige Ausstellung erfahren Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher Wissenswertes über die neuen Formate der Schulklassenangebote und die zugehörigen Materialien für die Vor- und Nachbereitung des Museumsbesuchs.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Anmeldung unter: c.wasow-kania@kunstamt-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Lehrkräfte erhalten eine Fortbildungsbescheinigung.

 

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Florina Limberg
23.02.2020
14-15.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner.

Um Anmeldung wird gebeten.
Kontakt: Museum Reinickendorf, Tel.: 030 404 4062
oder per E-Mail: info@museum-reinickendorf.de

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238
Der Eintritt ist frei.

 

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

Führung durch die ständige Ausstellung des Museums

mit Ulrike Wahlich
01.03.2020
15-16 Uhr
Hannah-Höch-Raum Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

 

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gleistod – Ehemalige Gleise in Berlin Reinickendorf

Es liest der Autor Michael Bayer

Lesung
01.03.2020
16-17 Uhr
Michael Bayer. Gleistod. Buchcover 2019

Kürzlich ist der bebilderte dritte Band der Buchreihe „Gleistod – ehemalige Gleise in Reinickendorf“ von Michael Bayer erschienen, der sich den ehemaligen Güterbahnhöfen Berlin-Schönholz und Berlin-Hermsdorf widmet. Der Autor erzählt von den jeweiligen Anschlussbahnen zur Bundesmonopolverwaltung für Branntwein, dem Gütergleis zum Bahnhof der NEB in Berlin-Wilhelmsruh und den Waidmannsluster Volta-Werken und macht so ein Stück Reinickendorfer Verkehrsgeschichte lebendig.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
„Es kehrt nicht um, wer an einen STERN gebunden ist.“ Hannah Höch – Die Jahre bei Ullstein

Vortrag von Eckhard Fürlus

Vortrag und Gespräch
05.03.2020
18-20 Uhr
Dr. phil. Eckhard Fürlus © Eckhard Fürlus

Hannah Höch gehört mit Raoul Hausmann, John Heartfield und George Grosz zu den Erfindern der zeitkritischen Photomontage. Von 1916 bis 1926 war sie bei der Ullstein A.G. in Berlin-Tempelhof beschäftigt. In dieser Zeit entstehen zahlreiche ihrer wichtigsten und kunsthistorisch bedeutendsten Arbeiten, darunter „Schnitt mit dem Küchenmesser Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands“.

Der Vortrag von Eckhard Fürlus thematisiert die turbulenten Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, den Dadaismus und die künstlerische Avantgarde im Berlin der Zehner und Zwanziger Jahre und versteht sich als Hommage an eine der großartigsten, herausragenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Dr. phil. Eckhard Fürlus, Mitarbeiter der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Akademie der Wissenschaften, war 1993-2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlinischen Galerie zur Erschließung des archivalischen Nachlasses Hannah Höchs.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitten wir um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Information und Lehrerfortbildung

Bildung und Vermittlung für Schulklassen SEK I und II am Historischen Ort Krumpuhler Weg – NS-Zwangsarbeiterlager in Reinickendorf

11.03.2020
16-18 Uhr
Schülerinnen am Historischen Ort Krumpuhler Weg © Museum Reinickendorf

Bildung und Vermittlung für Schulklassen SEK I und II

Spurensuche am Historischen Ort Krumpuhler Weg (NS-Zwangsarbeiterlager)
mit Imke Küster und Claudia Wasow-Kania

Auf dem Gelände „Historischer Ort Krumpuhler Weg“ in Tegel-Süd befand sich 1942-1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager, betrieben von einer Tochterfirma Borsigs mit mehr als 1500 Insassen. 1955 wurde hier eine Gartenarbeitsschule eröffnet. Der heutige Gedenkort mit Museum und Geschichtslabor weist eine vielschichtige Vergangenheit auf.

Bei einem Rundgang wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Geschichte des Areals mit dem Schwerpunkt des NS-Zwangsarbeiterlagers veranschaulicht.

Aus neuen Formaten der Vermittlung und lehrplangerechten Workshopmodulen zur Erinnerungsarbeit mit Schülern wurde ein Projekttag ab Klassenstufe 8 entwickelt. Imke Küster und Claudia Wasow-Kania stellen die Schulklassenangebote und die Materialien für die Vor- und Nachbereitung des Gedenkstättenbesuchs vor.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Lehrkräfte erhalten eine Fortbildungsbescheinigung.

Anmeldung unter c.wasow-kania@kunstamt-reinickendorf.de
oder 030 404 40 62

Ort: Treffpunkt: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Eroberung des Raumes.

Ashley Scott und Daniel Sambo-Richter.

Künstlergespräch und Katalogvorstellung
26.03.2020
18.30-19.30 Uhr
Zu einem Künstlergespräch mit Ashley Scott und Daniel Sambo-Richter in der Ausstellung „Eroberung des Raumes“ in der GalerieETAGE, in der Skulptur und Malerei gezeigt werden, lädt das Museum Reinickendorf ein. Im Rahmen dieses Abends wird auch der Ausstellungskatalog erstmals vorgestellt.

 

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Claudia Wasow-Kania
27.03.2020
17-18.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung über das Museum Reinickendorf unter 030 - 404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Vom Humboldt-Schloss in den alten Wald am Fließ

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
28.03.2020
10-12 Uhr
NABU-Wanderung am Tegeler Fließ, Wasserbüffel, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Unter dem Motto Alexander von Humboldt – Nachahmungen auf Exkursionen zum Naturerleben und Naturerkunden sind Interessierte eingeladen, eine begleitete Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Von der Tegeler Mühle geht es durch den Humboldtpark und durch den alten Wald. Fließquerungen, früher durch Rentierjäger heute durch Bahn- und Straßenverkehr genutzt, Wehre, Biberdamm, OWA und NATURA 2000 werden dabei erläutert.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

 

Ort: Treffpunkt: Tegeler Mühle, Busse 124, 125, 133, 220, 222 Endhaltestellen, Karolinenstraße, An der Mühle, 13507 Berlin
Häschenschule und Osterwerkstatt im Museum

Offenes Angebot für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

Familienangebot
29.03.2020
14-16 Uhr
Hasenklasse im Historischen Klassenzimmer, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Zu einem bunten Nachmittag sind Familien mit Kindern im Museum Reinickendorf eingeladen. In der Ausstellung können sich die Kinder auf die Suche nach versteckten Eiern machen. Im historischen Klassenzimmer werden Geschichten aus dem alten Bilderbuch „Die Häschenschule“ vorgelesen. In der Osterwerkstatt entsteht Schmuck für Frühlingszweige, wie Papieranhänger aus historischen Bastelbögen oder Osterkarten mit historischen Motiven. Wer sein eigenes ausgeblasenes Ei mitbringt, kann es hier bemalen.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Roedernallee - die Straße der „hidden champions“

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
15.04.2020
18-20 Uhr
Klettergerätefertigung © Foto BBWA Ritter

Gegen 1900 siedelten sich entlang der Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, eben „hidden champions“, wie man heute in Fachkreisen sagt. Die Tradition wirkt bis in unsere Zeit hinein. So bietet dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee ein spannendes Nebeneinander von Historie und Industriekultur der Gegenwart.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf S25, (U8 Paracelsusbad, mit kurzem Fußweg) Die Teilnahme ist frei.
Aufstieg auf den "Reinickendorfer Chimborazo"

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
02.05.2020
10-12 Uhr
Wanderkarte Ehrenpfortenberg © Archiv Museum Reinickendorf

Unter dem Motto Alexander von Humboldt – Nachahmungen auf Exkursionen zum Naturerleben und Naturerkunden sind Interessierte eingeladen, eine begleitete Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen.Themen sind der Lebensraum Wald, der Dohnensteig, praktischer Amphibienschutz am Ersatzlaichbiotop, der Aufstieg auf den Ehrenpfortenberg, die Vermessung der Welt, Binnendünen und die Geschichte eines Berges.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Jugendherberge "Ernst Reuter", Hermsdorfer Damm 48-50, 13467 Berlin, Bus 125
Alt-Reinickendorf – vom Bauerndorf zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
06.05.2020
18-20 Uhr
Alte Schraubenfabrik A. Schwartzkopf © Foto BBWA Björn Berghausen

Das Bauerndorf Reinickendorf entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderes bäuerliches Dorf in der Umgebung des wachsenden Berlins zum Industriestandort. Der Spaziergang über den historischen Dorfanger von Alt-Reinickendorf bietet spannende Einblicke in eine ganz spezielle Gründerzeit und eine besondere städtebauliche Entwicklung.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Roedernallee / Lindauer Allee, U8 Paracelsusbad
Nicht Orinoco - sondern wildes Tegeler Fließ

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
06.06.2020
10-12 Uhr
NABU-Wanderung am Tegeler Fließ, Wasserbüffel, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Unter dem Motto Alexander von Humboldt – Nachahmungen auf Exkursionen zum Naturerleben und Naturerkunden sind Interessierte eingeladen, eine begleitete Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Von der Hermsdorfer Mühle geht es entlang am organischen Tierlandfluss im eiszeitlichen Tal. Erläutert werden die Bedeutung der Wasserbüffel für die Biotoppflege und die der Biber für die Regulierung des Wasserstands und damit den Hochwasserschutz sowie NATURA 2000.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

 

Ort: Treffpunkt: Kreuzung Hermsdorfer Mühle, Fließbrücke (gegenüber Denns Bio-Markt), 13469 Berlin, Bus 220
Um's Moor im ehemaligen Großen Hermsdorfer See

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
27.06.2020
10-12 Uhr
Försterdreieck © Wikipedia

Unter dem Motto Alexander von Humboldt – Nachahmungen auf Exkursionen zum Naturerleben und Naturerkunden sind Interessierte eingeladen, eine begleitete Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Auf der Exkursion werden verschiedene seiner Messmethoden nachgeahmt. Dabei geht es um Themen wie die Eiszeit im Dorf, Lebensräume im Moor, an Fluss und See, unbekannte Bäume und Sträucher und die Brutstrategie des Kuckucks. Warum ist die Brücke krumm? Dr. Stork geht auf Fragen um die Verlandung eines See und Geschichten um den Hermsdorfer Müller, den Grenzverlauf und  NATURA 2000 ein.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin, Museum Reinickendorf, Bus 220, Almutstraße
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
28.06.2020
10-12 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
12.07.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn Berghausen

Mit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
Nicht Prairie - sondern Feuchtwiesen um Lübars

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
25.07.2020
10-12 Uhr
Köppchensee ©  Hans-Jürgen Stork

Unter dem Motto Alexander von Humboldt – Nachahmungen auf Exkursionen zum Naturerleben und Naturerkunden sind Interessierte eingeladen, eine begleitete Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Auf der Exkursion werden seine Messmethoden nachgeahmt. Thematisiert werden das eiszeitliche Urstrom(seiten)tal, Mäander, Hochwasser, Niedermoorwiesen, Geschichten an der Osterquelle, Müll über dem Köppchensee, das Paradies der Grasmücken, Streuobstwiesen und das Netzwerk NATURA 2000.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Alt-Lübars, 13469 Berlin, Dorfkrug, Bus 222
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
26.08.2020
18-20 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn BerghausenDie Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei. Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
16.09.2020
18-20 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
08.11.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn BerghausenMit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei. Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
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Museum Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur
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