Heimatmuseum Reinickendorf

 

Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
12.07.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn Berghausen

Mit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
12.07.2020
15-16 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Inszenierte Landschaft

Acrylmalkurs mit Daniel Schwarz

14.07.2020 bis 23.07.2020
dienstags und donnerstags, 16-19 Uhr

In dem Kurs erforschen wir die verschiedenen Formen von Landschaften, Naturlandschaften, kultivierte Landschaften, Stadtlandschaften und Industrielandschaften mit den Mitteln der Acrylmalerei. Wir setzen uns mit unterschiedlichen Formen der Landschafts- und Raumkomposition auseinander. Jeder kann sich für einen Ort oder mehrere seiner Wahl entscheiden, den ihr sozusagen inszenieren werdet.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin. Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Fairy Tale House

Mutter-Kind-Modellierkurs

15.07.2020 bis 29.07.2020
mittwochs, 12-14 Uhr

Wir schaffen märchenhaft anmutende Häuser aus lufttrocknender Modelliermasse, welche für Teelichter, als Keksdose oder auch als Dekoration genutzt werden können. Als Gerüst dienen Einweggläser oder Cremedosen. Wenn der Ton gehärtet ist, verfeinern wir die Oberfläche durch Schleifen und Schmirgeln. Die anschließende farbige Bemalung verleiht den Objekten Lebendigkeit.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Druck dich aus!

Druckkurs für Kinder und Jugendliche mit Ercan Arslan

16.07.2020 bis 30.07.2020
donnerstags, 13-15 Uhr

In dem Kurs für Kinder und Jugendliche stehen künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten von Druckverfahren im Mittelpunkt, hierbei wird das Hochdruck- (Linolschnitt) und Tiefdruckverfahren (Radierung) näher betrachtet. Angefangen wird mit leichten Sujets wie Ornamenten, Naturdarstellungen und Stadtansichten bis hin zur figürlichen Darstellung.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Der Workshop wird gefördert aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Nicht Prairie - sondern Feuchtwiesen um Lübars

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
25.07.2020
10-12 Uhr
Köppchensee ©  Hans-Jürgen Stork

Auf den Spuren des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt sind Teilnehmer herzlich eingeladen, eine Naturwanderung entlang des Tegeler Fließes um das moor- und wasserreiche Lübars zu unternehmen. Auf der Exkursion werden seine Messmethoden nachgeahmt. Thematisiert werden das eiszeitliche Urstrom(seiten)tal, Mäander, Hochwasser, Niedermoorwiesen, Geschichten an der Osterquelle, Müll über dem Köppchensee, das Paradies der Grasmücken, Streuobstwiesen und das Netzwerk NATURA 2000.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Maximal 20 Teilnehmende. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter info@museum-reinickendorf.de oder telefonisch unter 030 - 404 4062 an.

Ort: Treffpunkt: Alt-Lübars, 13469 Berlin, Dorfkrug, Bus 222
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
26.07.2020
15-16 Uhr
Blick auf das Rathaus Reinickendorf vom Nutzfeld der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklink am Eichborndamm, 1962, unbekannter Fotograf © Archiv Museum Reinickendorf

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Malen mit flüssigem Wachs

Enkaustikkurs für Kinder und Jugendliche

04.08.2020 bis 06.08.2020
Dienstag und Donnerstag, 12-14 Uhr

Die Enkaustik oder auch Wachsmalerei gehört zu den ältesten Maltechniken. Schon Künstler der Antike waren von dieser Art der Malerei begeistert. Bei der Enkaustik werden Farben mit einem Maleisen erhitzt und auf den Malgrund aufgebracht. Diese können anschließend mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Schwämmchen bearbeitet werden, wodurch sich wunderschöne Effekte ergeben.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
09.08.2020
15-16 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Weiße Stadt bis Siedlung Paddenpuhl

Stadtspaziergang mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
15.08.2020
14-15.30 Uhr
Weiße Stadt © Christiane Borgelt
Besuch des UNESCO-Welterbes "Weiße Stadt" und der Siedlung  Paddenpuhl", die beide zu den Siedlungen der „Berliner Moderne“ zählen und sich dennoch in ihrer Gestaltung stark unterscheiden. Welche Ziele verfolgte der moderne Städtebau in der Weimarer Zeit? Wie sind die beiden Siedlungen entstanden? Wie erklärt sich der gestalterische Unterschied? Welche Qualitäten sind noch heute bemerkenswert und zukunftsträchtig?

Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße, 13407 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

mit Ulrike Wahlich

Führung durch die ständige Ausstellung am Internationalen Museumstag
16.08.2020
15-16 Uhr
Germanisches Gehöft, Foto Stephanie Zwisler © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl der öffentlichen Führung auf 5 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Claudia Wasow-Kania
21.08.2020
17-18.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Groß-Berlin und die Füllung des Raums

mit Dr. Andreas Ludwig

Vortrag
25.08.2020
18-19.30 Uhr
Dr. Andreas Ludwig

In Berlin gibt es keine Banlieues. Warum das so ist? 1920 wurde per Gesetz das heutige Berlin geschaffen, das aus sieben Großstädten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken eine neue Stadt bildete. Wenn wir von Berlin als der "Metropole der Moderne" sprechen, so ist sie vor allem in den ehemaligen Vororten sichtbar, in denen die Hälfte nunmehrigen der Berlinerinnen und Berliner lebte. Die Vororte wurden Schauplatz einer übergreifenden Stadtentwicklungspolitik, die eine äußerst heterogene Stadtlandschaft zusammenband. Die "Füllung des Raums" bedeutete eine Politik des Ausgleichs der Lebensverhältnisse durch verbesserte Verkehrsinfrastruktur, massiven Wohnungsbau und eine Modernisierung des Schulwesens. Der Vortrag des Historikers Dr. Andreas Ludwig schildert diese Veränderungen und fragt nach den langfristigen Folgen für ein Berlin jenseits des Zentrums.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
26.08.2020
18-20 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn BerghausenDie Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Kiezgeschichten und Kurzerzählungen

mit Robin Li und Monika Schoppenhorst

Autorinnenlesung
30.08.2020
15-16 Uhr
Autorinnen Monika Schoppenhost und Robin Li

Im Norden von Berlin ist was los. Aber nicht nur dort. Die in Reinickendorf fest verwurzelten Autorinnen Monika Schoppenhorst und Robin Li entführen Sie ins Rabennest, suchen Kuchen und nehmen Sie mit auf mystische Reisen vom Dachboden bis ins ferne Ägypten. Begleitend zur Ausstellung „Mitten in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“ lädt das Museum mit Kiezgeschichten und Kurzerzählungen zu einer Lesung ein.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Märkisches Viertel

Stadtspaziergang mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
05.09.2020
14-15.30 Uhr
Märkisches Viertel Foto und © Christiane Borgelt

Spaziergang durch das Märkische Viertel. Das Märkische Viertel war eine der ersten Großsiedlungen West-Berlins. Es entstand von 1963 bis 1974 auf einem Kleingartengebiet im Norden der Stadt. Anfangs heftig umstritten, hat des sich heute zu einem lebenswerten Stadtteil entwickelt. Bemerkenswert ist die hohe architektonische Qualität des einzelnen Wohnkomplexe, die nach Plänen renommierter Architekten errichtet wurden.

Treffpunkt: Haupteingang Märkisches Zentrum, Wilhelmsruher Damm 128

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Haupteingang Märkisches Zentrum, Wilhelmsruher Damm 128
Roedernallee - die Straße der „hidden champions“

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
09.09.2020
18-20 Uhr
Klettergerätefertigung © Foto BBWA Ritter

Gegen 1900 siedelten sich entlang der Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, eben „hidden champions“, wie man heute in Fachkreisen sagt. Die Tradition wirkt bis in unsere Zeit hinein. So bietet dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee ein spannendes Nebeneinander von Historie und Industriekultur der Gegenwart.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf S25, (U8 Paracelsusbad, mit kurzem Fußweg) Die Teilnahme ist frei.
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
16.09.2020
18-20 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Stadtspaziergang Residenzstraße

Tandemführung mit Christiane Borgelt und Klaus Schlickeiser

Unterwegs in Reinickendorf
19.09.2020
14-15.30 Uhr
Reinickendorf-Ost, Residenzstraße, Richtung Schäfersee, links: Emmentaler Straße, Postkarte um 1935 © Archiv Museum Reinickendorf

Die Residenzstraße ist als eine der „Mitten in Reinickendorf“ Gegenstand der Ausstellung zum Jubiläum „100 Jahre (Groß-)Berlin“, die in der GalerieETAGE präsentiert wird. Zu einer Tandemführung durch die berühmte Straße mit ihrer wechselvollen Geschichte laden Christiane Borgelt, Kuratorin der Ausstellung, Architektin und Stadtplanerin und Klaus Schlickeiser, Heimatgeschichtler und Autor, Interessierte herzlich ein.

Treffpunkt: Franz-Neumann-Platz, Springbrunnen, 13409 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Franz-Neumann-Platz, Springbrunnen, 13409 Berlin
Alt-Reinickendorf – vom Bauerndorf zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
27.09.2020
10-12 Uhr
Alte Schraubenfabrik A. Schwartzkopff © BB-WA/Björn Berghausen

Das Bauerndorf Reinickendorf entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderes bäuerliches Dorf in der Umgebung des wachsenden Berlins zum Industriestandort. Der Spaziergang über den historischen Dorfanger von Alt-Reinickendorf bietet spannende Einblicke in eine ganz spezielle Gründerzeit und eine besondere städtebauliche Entwicklung.

 

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Roedernallee / Lindauer Allee, U8 Paracelsusbad
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
11.10.2020
10-12 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
08.11.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn BerghausenMit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
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Museum Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur
Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin
Telefon 030 - 404 40 62 | E-Mail: info@museum-reinickendorf.de | Bild
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9–17 Uhr | So 9–17 Uhr