Heimatmuseum Reinickendorf

 

Malen mit flüssigem Wachs

Enkaustikkurs für Kinder und Jugendliche

04.08.2020 bis 06.08.2020
Dienstag und Donnerstag, 12-14 Uhr

Die Enkaustik oder auch Wachsmalerei gehört zu den ältesten Maltechniken. Schon Künstler der Antike waren von dieser Art der Malerei begeistert. Bei der Enkaustik werden Farben mit einem Maleisen erhitzt und auf den Malgrund aufgebracht. Diese können anschließend mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Schwämmchen bearbeitet werden, wodurch sich wunderschöne Effekte ergeben.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Freies Zeichnen

mit Barbara Salome Trost

07.08.2020 bis 21.08.2020
freitags, 17:30-20:30 Uhr
Barbara Salome Trost, Waterlandscape, Serie, 2017.

In diesem Kurs geht es darum, sich mit dem Stift auszuprobieren, seinen eigenen und freien Zeichenstil zu erforschen. Ob gegenständlich oder abstrakt: mit Spaß und Mut ins freie Zeichnen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können gerne ein Skizzenbuch, falls vorhanden, mitbringen.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
09.08.2020
15-16 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Ritzen, Wischen, Drucken

Einführung in die Kaltnadelradierung mit Florina Limberg

13.08.2020 bis 24.08.2020
montags und donnerstags, 16-19 Uhr
Foto: Florina Limberg

Von allen künstlerischen Techniken ist das Drucken eines der vielfältigsten Medien. In dem Kurs widmen wir uns der Kaltnadelradierung. Bei der Kaltnadelradierung wird die Platte direkt mit einer scharfen Stahlnadel behandelt, indem die Zeichnung durch eigene Kraft und den Druck der geführten Nadel in die Platte eingeritzt wird. Durch die variierte Haltung der Zeichennadel und verschiedene Werkzeuge entstehen vielfältige Effekte.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmerzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Nasen - und Mundschutz mit.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Weiße Stadt bis Siedlung Paddenpuhl

Stadtspaziergang mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
15.08.2020
14-15.30 Uhr
Weiße Stadt © Christiane Borgelt
Besuch des UNESCO-Welterbes "Weiße Stadt" und der Siedlung  Paddenpuhl", die beide zu den Siedlungen der „Berliner Moderne“ zählen und sich dennoch in ihrer Gestaltung stark unterscheiden. Welche Ziele verfolgte der moderne Städtebau in der Weimarer Zeit? Wie sind die beiden Siedlungen entstanden? Wie erklärt sich der gestalterische Unterschied? Welche Qualitäten sind noch heute bemerkenswert und zukunftsträchtig?

Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße, 13407 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

mit Ulrike Wahlich

Führung durch die ständige Ausstellung
16.08.2020
15-16 Uhr
Germanisches Gehöft, Foto Stephanie Zwisler © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl der öffentlichen Führung auf 5 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Claudia Wasow-Kania
21.08.2020
17-18.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
23.08.2020
15-16 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Groß-Berlin und die Füllung des Raums

mit Dr. Andreas Ludwig

Vortrag
25.08.2020
18-19.30 Uhr
Dr. Andreas Ludwig

In Berlin gibt es keine Banlieues. Warum das so ist? 1920 wurde per Gesetz das heutige Berlin geschaffen, das aus sieben Großstädten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken eine neue Stadt bildete. Wenn wir von Berlin als der "Metropole der Moderne" sprechen, so ist sie vor allem in den ehemaligen Vororten sichtbar, in denen die Hälfte nunmehrigen der Berlinerinnen und Berliner lebte. Die Vororte wurden Schauplatz einer übergreifenden Stadtentwicklungspolitik, die eine äußerst heterogene Stadtlandschaft zusammenband. Die "Füllung des Raums" bedeutete eine Politik des Ausgleichs der Lebensverhältnisse durch verbesserte Verkehrsinfrastruktur, massiven Wohnungsbau und eine Modernisierung des Schulwesens. Der Vortrag des Historikers Dr. Andreas Ludwig schildert diese Veränderungen und fragt nach den langfristigen Folgen für ein Berlin jenseits des Zentrums.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
26.08.2020
18-20 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn BerghausenDie Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Mosaik - ein Spiel mit Farben und Formen
27.08.2020
16 - 18 Uhr

Wir verzieren eine Holzplatte mit mehreren verschiedenfarbigen Fliesenstücken, die zusammengesetzt Figuren ergeben. Das Mosaiklegen ähnelt dem des Puzzelns. Mit Kleber, Fliesen und viel Spaß erschffen wir farbenfrohe Mosaik-Figuren! Dieses Angebot findet im Rahmen von Salon-K statt.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Ort: Letteplatz, 13409 Berlin
Malen ohne Pinsel

Acrylkurs

29.08.2020
14:30 - 15:30 Uhr

Mittels der Fließtechnik schaffen wir Bilder ohne einen Pinsel zu benutzen. Mit Farbe und Wasser werden Muster und Farbverläufe kreiert. Ihr braucht kein Motiv oder Idee, um einzigartige Bilder herzustellen. Dieses Angebot findet im Rahmen von Salon-K statt.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Reinickendorf. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin. Ort: Schäfersee (am Uferweg vor dem Café am See), 13407 Berlin
Kiezgeschichten und Kurzerzählungen

mit Robin Li und Monika Schoppenhorst

Autorinnenlesung
30.08.2020
15-16 Uhr
Autorinnen Monika Schoppenhost und Robin Li

Im Norden von Berlin ist was los. Aber nicht nur dort. Die in Reinickendorf fest verwurzelten Autorinnen Monika Schoppenhorst und Robin Li entführen Sie ins Rabennest, suchen Kuchen und nehmen Sie mit auf mystische Reisen vom Dachboden bis ins ferne Ägypten. Begleitend zur Ausstellung „Mitten in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“ lädt das Museum mit Kiezgeschichten und Kurzerzählungen zu einer Lesung ein.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Märkisches Viertel

Stadtspaziergang mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
05.09.2020
14-15.30 Uhr
Märkisches Viertel Foto und © Christiane Borgelt

Spaziergang durch das Märkische Viertel. Das Märkische Viertel war eine der ersten Großsiedlungen West-Berlins. Es entstand von 1963 bis 1974 auf einem Kleingartengebiet im Norden der Stadt. Anfangs heftig umstritten, hat des sich heute zu einem lebenswerten Stadtteil entwickelt. Bemerkenswert ist die hohe architektonische Qualität des einzelnen Wohnkomplexe, die nach Plänen renommierter Architekten errichtet wurden.

Treffpunkt: Haupteingang Märkisches Zentrum, Wilhelmsruher Damm 128

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Haupteingang Märkisches Zentrum, Wilhelmsruher Damm 128
Roedernallee - die Straße der „hidden champions“

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
09.09.2020
18-20 Uhr
Klettergerätefertigung © Foto BBWA Ritter

Gegen 1900 siedelten sich entlang der Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, eben „hidden champions“, wie man heute in Fachkreisen sagt. Die Tradition wirkt bis in unsere Zeit hinein. So bietet dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee ein spannendes Nebeneinander von Historie und Industriekultur der Gegenwart.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf S25, (U8 Paracelsusbad, mit kurzem Fußweg) Die Teilnahme ist frei.
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung im Rahmen des Tags des offenen Denkmals
13.09.2020
14-15 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Führung durch die ständige Ausstellung am Tag des offenen Denkmals

mit Ulrike Wahlich

13.09.2020
15-16 Uhr
Raum 20. Jahrhundert

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl der öffentlichen Führung auf 5 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg

mit Dr. Gertraud Schrage

Führung im Rahmen des Tags des offenen Denkmals
13.09.2020
14-15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg Gedenkbank (C) Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. 

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Museum Reinickendorf - Lapidarium und restauriertes germanisches Gehöft auf dem Freigelände

mit Claudia Wasow-Kania

Führung durch den Museumsgarten im Rahmen des Tags des offenen Denkmals
13.09.2020
13-14 Uhr
Lapidarium und germanisches Gehöft, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Besucher erhalten Einblicke in das Freigelände des Museums Reinickendorf mit Lapidarium. Dieser Skulpturengarten beherbergt Bronzen und steinerne Kunstwerke aus dem ehemaligen Straßenmöbelmuseum in Berlin-Tegel. Im 1980 errichteten rekonstruierten germanischen Gehöft mit Langhaus, Webhaus und Speicher lässt sich die ursprüngliche Besiedlung und Lebensweise der Semnonen um die Zeitenwende nachvollziehen. Auch Gerätschaften des bäuerlichen Lebens um 1900 sind zu besichtigen

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
16.09.2020
18-20 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Stadtspaziergang Residenzstraße

Tandemführung mit Christiane Borgelt und Klaus Schlickeiser

Unterwegs in Reinickendorf
19.09.2020
14-15.30 Uhr
Reinickendorf-Ost, Residenzstraße, Richtung Schäfersee, links: Emmentaler Straße, Postkarte um 1935 © Archiv Museum Reinickendorf

Die Residenzstraße ist als eine der „Mitten in Reinickendorf“ Gegenstand der Ausstellung zum Jubiläum „100 Jahre (Groß-)Berlin“, die in der GalerieETAGE präsentiert wird. Zu einer Tandemführung durch die berühmte Straße mit ihrer wechselvollen Geschichte laden Christiane Borgelt, Kuratorin der Ausstellung, Architektin und Stadtplanerin und Klaus Schlickeiser, Heimatgeschichtler und Autor, Interessierte herzlich ein.

Treffpunkt: Franz-Neumann-Platz, Springbrunnen, 13409 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Franz-Neumann-Platz, Springbrunnen, 13409 Berlin
Alt-Reinickendorf – vom Bauerndorf zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
27.09.2020
10-12 Uhr
Alte Schraubenfabrik A. Schwartzkopff © BB-WA/Björn Berghausen

Das Bauerndorf Reinickendorf entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderes bäuerliches Dorf in der Umgebung des wachsenden Berlins zum Industriestandort. Der Spaziergang über den historischen Dorfanger von Alt-Reinickendorf bietet spannende Einblicke in eine ganz spezielle Gründerzeit und eine besondere städtebauliche Entwicklung.

 

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: Roedernallee / Lindauer Allee, U8 Paracelsusbad
Historischer Ort Krumpuhler Weg

mit Dr. Gertraud Schrage

Führung im Rahmen der Interkulturellen Woche
27.09.2020
14-15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg Gedenkbank (C) Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit der Volkshochschule Reinickendorf.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung über die VHS Reinickendorf. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. 

Kontakt: vhs@reinickendorf.de oder info@museum-reinickendorf.de
Tel: 030 - 404 4062

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
„Il secondo Heimat“. Eine Lesung mit Musik über andere Länder und Kulturen mit einer besonderen Perspektive auf Deutschland, Berlin und Reinickendorf

mit Florina Limberg und Sebastian Teutsch

Lesung im Rahmen der Interkulturellen Woche
01.10.2020
18-19 Uhr
Buchcover

Florina Limberg und Sebastian Teutsch lesen im Garten des Museums Reinickendorf aus der Publikation „Il secondo Heimat“. Siebzehn Menschen aus Reinickendorf erzählen darin, was Heimat für sie bedeutet. Gemeinsam ist ihnen, dass sie aus anderen Ländern, Kulturen oder Sprachräumen kommen und so liefern die Erzählungen spannende Einblicke in andere Welten und zugleich eine besondere Perspektive auf uns. Es geht auch um ein modernes Verständnis von „Heimat“ und um die vielen Facetten des Themas Migration, des Weggehens und Ankommens sowie um die Suche nach Identität. Deutlich werden die bunte Vielfalt der Menschen im Bezirk und ihre Lebenswege.
Ergänzt wird die Lesung mit Musik.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit Kirschendieb und Perlensucher Kulturprojekte.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um Anmeldung. 

Kontakt: 030 404 4062 oder info@info@museum-reinickendorf.de

 

 


Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238

mit Florina Limberg

Führung im Rahmen der Interkulturellen Woche
02.10.2020
17-18.30 Uhr
Eichborndamm 238_Gedenktafel (c) Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
04.10.2020
15-16 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
11.10.2020
10-12 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Führung durch die ständige Ausstellung

mit Ulrike Wahlich

Führung
11.10.2020
15-16 Uhr
Waschkrug und Schüssel, Museum Reinickendorf, Foto Patricia Schichl

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl der öffentlichen Führung auf 5 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung
18.10.2020
15-16 Uhr
Blick auf das Rathaus Reinickendorf vom Nutzfeld der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklink am Eichborndamm, 1962, unbekannter Fotograf © Archiv Museum Reinickendorf

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 6 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
08.11.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn BerghausenMit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums

mit Ulrike Wahlich
15.11.2020
15-16 Uhr
Historisches Klassenzimmer, Foto Patricia Schichl © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. In dem ehemaligen Schulgebäude befindet sich auch ein historisches Klassenzimmer. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten. Im Berliner Raum siedelten um die Zeitenwende die Semnonen. Zu besichtigen sind ein Langhaus, das als Wohnstallhaus für Menschen und Tiere diente, ein auf Pfählen errichtetes Speicherhaus und ein Webhaus.

Neuer Bestandteil der ständigen Ausstellung ist der "Hannah-Höch-Raum" im Kabinett des Museums, in dem Bilder und Objekte der international bekannten Künstlerin und Erfinderin der Fotomontage aus der hauseigenen Sammlung nun dauerhaft gezeigt werden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl der öffentlichen Führung auf 5 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

 


Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238

Führung

mit Florina Limberg
22.11.2020
17 Uhr
Eichborndamm 238, Gedenkort © Museum ReinickendorfIm Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit der Volkshochschule Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung über die VHS Reinickendorf. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. 

Kontakt: vhs@reinickendorf.de oder info@museum-reinickendorf.de
Tel: 030 - 404 4062

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Claudia Wasow-Kania
11.12.2020
14-15.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner.

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

Ort: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

Führung durch die ständige Ausstellung des Museums

mit Ulrike Wahlich
13.12.2020
15-16 Uhr
Sechs Dörfer Raum, Foto Patricia Schichl © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten muss die Teilnehmerzahl der öffentlichen Führung auf 5 Personen begrenzt werden. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 


Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
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Museum Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur
Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin
Telefon 030 - 404 40 62 | E-Mail: info@museum-reinickendorf.de | Bild
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9–17 Uhr | So 9–17 Uhr