Heimatmuseum Reinickendorf

 

Veranstaltungskalender Museum Reinickendorf

Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Florina Limberg
23.02.2020
14-15.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner.

Um Anmeldung wird gebeten.
Kontakt: Museum Reinickendorf, Tel.: 030 404 4062
oder per E-Mail: info@museum-reinickendorf.de

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238
Der Eintritt ist frei.

 

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Gaugin, Munch, Doig. VORbilder

Malkurs mit Barbara Salome Trost

28.02.2020 bis 03.04.2020
freitags, 17-20 Uhr
Barbara Salome Trost, tomorrow morning up north, 2020.

Nichts in der Kunst ist wirklich neu. Immer entsteht Neues aus dem Alten. Künstlerische Strömungen werden aufgegriffen, erneuert, erweitert, ergänzt oder verworfen. In dem Kurs werden wir das Werk dreier Künstler näher betrachten: Paul Gaugin, Edvard Munch und Peter Doig. Wir werden die Verbindung zwischen ihnen untersuchen und Facetten ihrer Werke, um inhaltliche und technische Aspekte in die eigene Arbeit zu übernehmen.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de  

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

Führung durch die ständige Ausstellung des Museums

mit Ulrike Wahlich
01.03.2020
15-16 Uhr
Hannah-Höch-Raum Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

 

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gleistod – Ehemalige Gleise in Berlin Reinickendorf

Es liest der Autor Michael Bayer

Lesung
01.03.2020
16-17 Uhr
Michael Bayer. Gleistod. Buchcover 2019

Kürzlich ist der bebilderte dritte Band der Buchreihe „Gleistod – ehemalige Gleise in Reinickendorf“ von Michael Bayer erschienen, der sich den ehemaligen Güterbahnhöfen Berlin-Schönholz und Berlin-Hermsdorf widmet. Der Autor erzählt von den jeweiligen Anschlussbahnen zur Bundesmonopolverwaltung für Branntwein, dem Gütergleis zum Bahnhof der NEB in Berlin-Wilhelmsruh und den Waidmannsluster Volta-Werken und macht so ein Stück Reinickendorfer Verkehrsgeschichte lebendig.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Druck dich aus!

Druckkurs für Kinder und Jugendliche mit Ercan Arslan

05.03.2020 bis 14.05.2020
donnerstags, 14-17 Uhr

In dem Kurs für Kinder und Jugendliche stehen künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten von Druckverfahren im Mittelpunkt, hierbei wird das Hochdruck- (Linolschnitt) und Tiefdruckverfahren (Radierung) näher betrachtet. Angefangen wird mit leichten Sujets wie Ornamenten, Naturdarstellungen und Stadtansichten bis hin zur figürlichen Darstellung.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de  

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
„Es kehrt nicht um, wer an einen STERN gebunden ist.“ Hannah Höch – Die Jahre bei Ullstein

Vortrag von Eckhard Fürlus

Vortrag und Gespräch
05.03.2020
18-20 Uhr
Dr. phil. Eckhard Fürlus © Eckhard Fürlus

Hannah Höch gehört mit Raoul Hausmann, John Heartfield und George Grosz zu den Erfindern der zeitkritischen Photomontage. Von 1916 bis 1926 war sie bei der Ullstein A.G. in Berlin-Tempelhof beschäftigt. In dieser Zeit entstehen zahlreiche ihrer wichtigsten und kunsthistorisch bedeutendsten Arbeiten, darunter „Schnitt mit dem Küchenmesser Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands“.

Der Vortrag von Eckhard Fürlus thematisiert die turbulenten Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, den Dadaismus und die künstlerische Avantgarde im Berlin der Zehner und Zwanziger Jahre und versteht sich als Hommage an eine der großartigsten, herausragenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Dr. phil. Eckhard Fürlus, Mitarbeiter der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Akademie der Wissenschaften, war 1993-2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlinischen Galerie zur Erschließung des archivalischen Nachlasses Hannah Höchs.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitten wir um Anmeldung.

Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
oder 030 - 404 40 62

 

Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Information und Lehrerfortbildung

Bildung und Vermittlung für Schulklassen SEK I und II am Historischen Ort Krumpuhler Weg – NS-Zwangsarbeiterlager in Reinickendorf

11.03.2020
16-18 Uhr
Schülerinnen am Historischen Ort Krumpuhler Weg © Museum Reinickendorf

Bildung und Vermittlung für Schulklassen SEK I und II

Spurensuche am Historischen Ort Krumpuhler Weg (NS-Zwangsarbeiterlager)
mit Imke Küster und Claudia Wasow-Kania

Auf dem Gelände „Historischer Ort Krumpuhler Weg“ in Tegel-Süd befand sich 1942-1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager, betrieben von einer Tochterfirma Borsigs mit mehr als 1500 Insassen. 1955 wurde hier eine Gartenarbeitsschule eröffnet. Der heutige Gedenkort mit Museum und Geschichtslabor weist eine vielschichtige Vergangenheit auf.

Bei einem Rundgang wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Geschichte des Areals mit dem Schwerpunkt des NS-Zwangsarbeiterlagers veranschaulicht.

Aus neuen Formaten der Vermittlung und lehrplangerechten Workshopmodulen zur Erinnerungsarbeit mit Schülern wurde ein Projekttag ab Klassenstufe 8 entwickelt. Imke Küster und Claudia Wasow-Kania stellen die Schulklassenangebote und die Materialien für die Vor- und Nachbereitung des Gedenkstättenbesuchs vor.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Lehrkräfte erhalten eine Fortbildungsbescheinigung.

Anmeldung unter c.wasow-kania@kunstamt-reinickendorf.de
oder 030 404 40 62

Ort: Treffpunkt: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Eingang Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Ritzen, Wischen, Drucken

Einführung in die Kaltnadelradierung mit Florina Limberg

18.03.2020 bis 25.03.2020
mittwochs, 16-19 Uhr
Foto: Florina Limberg

Von allen künstlerischen Techniken ist das Drucken eines der vielfältigsten Medien. In dem Kurs widmen wir uns der Kaltnadelradierung. Bei der Kaltnadelradierung wird die Platte direkt mit einer scharfen Stahlnadel behandelt, indem die Zeichnung durch eigene Kraft und den Druck der geführten Nadel in die Platte eingeritzt wird. Durch die variierte Haltung der Zeichennadel und verschiedene Werkzeuge entstehen vielfältige Effekte.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Fairy Tale House

Mutter-Kind-Modellierkurs

24.03.2020 bis 06.04.2020
dienstags, 14-16 Uhr

Wir schaffen märchenhaft anmutende Häuser aus lufttrocknender Modelliermasse, welche für Teelichter, Räuchermännchen, als Keksdose oder auch als Dekoration genutzt werden können. Als Gerüst dienen Einweggläser oder Cremedosen. Wenn der Ton gehärtet ist, verfeinern wir die Oberfläche durch Schleifen und Schmirgeln. Die anschließende farbige Bemalung verleiht den Objekten Lebendigkeit.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de


Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Eroberung des Raumes.

Ashley Scott und Daniel Sambo-Richter.

Künstlergespräch und Katalogvorstellung
26.03.2020
18.30-19.30 Uhr
Zu einem Künstlergespräch mit Ashley Scott und Daniel Sambo-Richter in der Ausstellung „Eroberung des Raumes“ in der GalerieETAGE, in der Skulptur und Malerei gezeigt werden, lädt das Museum Reinickendorf ein. Im Rahmen dieses Abends wird auch der Ausstellungskatalog erstmals vorgestellt.

 

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Claudia Wasow-Kania
27.03.2020
17-18.30 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 © Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung über das Museum Reinickendorf unter 030 - 404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Vom Humboldt-Schloss in den alten Wald am Fließ

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
28.03.2020
10-12 Uhr
NABU-Wanderung am Tegeler Fließ, Wasserbüffel, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Unter dem Motto Alexander von Humboldt – Nachahmungen auf Exkursionen zum Naturerleben und Naturerkunden sind Interessierte eingeladen, eine begleitete Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Von der Tegeler Mühle geht es durch den Humboldtpark und durch den alten Wald. Fließquerungen, früher durch Rentierjäger heute durch Bahn- und Straßenverkehr genutzt, Wehre, Biberdamm, OWA und NATURA 2000 werden dabei erläutert.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

 

Ort: Treffpunkt: Tegeler Mühle, Busse 124, 125, 133, 220, 222 Endhaltestellen, Karolinenstraße, An der Mühle, 13507 Berlin
Häschenschule und Osterwerkstatt im Museum

Offenes Angebot für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

Familienangebot
29.03.2020
14-16 Uhr
Hasenklasse im Historischen Klassenzimmer, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Zu einem bunten Nachmittag sind Familien mit Kindern im Museum Reinickendorf eingeladen. In der Ausstellung können sich die Kinder auf die Suche nach versteckten Eiern machen. Im historischen Klassenzimmer werden Geschichten aus dem alten Bilderbuch „Die Häschenschule“ vorgelesen. In der Osterwerkstatt entsteht Schmuck für Frühlingszweige, wie Papieranhänger aus historischen Bastelbögen oder Osterkarten mit historischen Motiven. Wer sein eigenes ausgeblasenes Ei mitbringt, kann es hier bemalen.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

Führung durch die ständige Ausstellung des Museums

mit Ulrike Wahlich
05.04.2020
15-16 Uhr
Waschkrug und Schüssel Foto Patricia Schichl © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Roedernallee - die Straße der „hidden champions“

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
15.04.2020
18-20 Uhr
Klettergerätefertigung © Foto BBWA Ritter

Gegen 1900 siedelten sich entlang der Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, eben „hidden champions“, wie man heute in Fachkreisen sagt. Die Tradition wirkt bis in unsere Zeit hinein. So bietet dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee ein spannendes Nebeneinander von Historie und Industriekultur der Gegenwart.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf S25, (U8 Paracelsusbad, mit kurzem Fußweg) Die Teilnahme ist frei.
Untergetaucht auf Reiswerder

Spurensuche auf einer Insel im Norden Berlins

Autorenlesung mit Gespräch
21.04.2020
18-19.30 Uhr
Buchcover_Untergetaucht auf Reiswerder_Metropol VerlagUntergetaucht auf Reiswerder – Spurensuche auf einer Insel im Norden Berlins

Es liest die Autorin Christiane Carstens

Am 23. August 1944 landen Beamte der Gestapo mit einem Ruderboot am Ufer der Insel Reiswerder im Tegeler See. Dort war eine kleine Gruppe von Jüdinnen und Juden auf der Flucht vor Verfolgung und Deportation untergetaucht. 18 Monate hatten sie auf der Insel versteckt und geschützt gelebt, ohne einander zu kennen. Nun aber hatte ein Spitzel sie denunziert. [...]

Nach der Lesung stellt die Autorin anhand von filmischen Interviews die Entstehung des Buches dar und lädt das Publikum zu einem Gespräch ein.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de
Tel.: 030 - 404 40 62

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht.


Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Gedenkort Eichborndamm 238

Führung

mit Florina Limberg
24.04.2020
17 Uhr
Eichborndamm 238, Gedenkort © Museum ReinickendorfIm Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung. 

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder und den Film "Du sollst nicht leben - Nachforschungen zur "Kinderfachabteilung Wiesengrund" von Inge Lechner.

Um Anmeldung wird gebeten.
Kontakt: Museum Reinickendorf, Tel.: 030 404 4062
oder per E-Mail: info@museum-reinickendorf.de

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Der Eintritt ist frei.

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Inszenierte Landschaft

Acrylmalkurs mit Daniel Schwarz

24.04.2020 bis 29.05.2020
freitags, 17-20 Uhr
Daniel Schwarz, Unten am Fluss, 2019

In dem Kurs erforschen wir die verschiedenen Formen von Landschaften, Naturlandschaften, kultivierte Landschaften, Stadtlandschaften und Industrielandschaften mit den Mitteln der Acrylmalerei. Wir setzen uns mit unterschiedlichen Formen der Landschafts- und Raumkomposition auseinander. Jeder kann sich für einen Ort oder mehrere seiner Wahl entscheiden, den Ihr sozusagen inszenieren werdet.

 

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

 

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Wasserwerk der Landgemeinde Tegel

Geländeführungen mit Theo Daniel Dieckmann

Unterwegs in Reinickendorf
26.04.2020
11-18 Uhr
Geländeführung altes Wasserwerk © Regina Schönfeld/Jürgen Korte

In der Trettachzeile 15 finden am Sonntag, 26.4.2020 von 11-18 Uhr einstündige Führungen über das Gelände des alten Wasserwerks Tegel mit einer Besichtigung des Eiskellers (ehemaligen Bunkers) statt. Besucher erhalten Informationen über die Möglichkeiten einer gemeinwohlorientierten Entwicklung des „Alten Wasserwerks Tegel“.

Treffpunkt: Trettachzeile 15, 13509 Berlin, Werkstatt, jeweils zur vollen Stunde (letzte Führung ab 17 Uhr)

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Trettachzeile 15, 13509 Berlin, Werkstatt
Miniaturen

Es liest der Autor Raimund Petschner

Lesung mit Gespräch
28.04.2020
18-19.30 Uhr
Raimund Petschner Foto u. © Claudia Wasow-Kania

Raimund Petschners hier im Museum Reinickendorf erstmals präsentierte Texte stellen eine literarische Antwort auf einige der streichholzschachtelgroßen kleinen Bilder von Hannah Höch dar. Sie sind eine Liebeserklärung an das Miniaturische. Im Zeitalter der Wirkungsüberbietungen und der Globalkampagnen: dies Kleine, das gefunden und mit Entdeckereigensinn entziffert, gewürdigt werden will! Der Berliner Autor stellt seine poetisch-reflexiven Prosa-Miniaturen vor, die Bezug nehmen auf bestimmte Arbeiten von Hannah Höch und liest weitere Arbeiten aus seinem 2019 erschienenen Prosaband „Kurze Entfernung aus dem Gespräch“. Besucher sind herzlich eingeladen, zuzuhören und sich an ebendiesem – dem Gespräch – zu beteiligen.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62


Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Aufstieg auf den "Reinickendorfer Chimborazo"

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
02.05.2020
10-12 Uhr
Wanderkarte Ehrenpfortenberg © Archiv Museum Reinickendorf

Zu einer begleiteten Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt sind Interessierte eingeladen, eine gemeinsame Exkursion am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Themen sind der Lebensraum Wald, der Dohnensteig, praktischer Amphibienschutz am Ersatzlaichbiotop, der Aufstieg auf den Ehrenpfortenberg, die Vermessung der Welt, Binnendünen und die Geschichte eines Berges.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Jugendherberge "Ernst Reuter", Hermsdorfer Damm 48-50, 13467 Berlin, Bus 125
Erinnerungen von Zeitzeugen – Lesung und Gespräch

mit Claudia Johanna Bauer

Lesung und Gespräch
03.05.2020
14.30-15.30 Uhr

Im Rahmen der Feierlichkeiten „75 Jahre Kriegsende und Befreiung Europas vom Nationalsozialismus“ lädt das Museum Reinickendorf zu einer Lesung und moderiertem Gespräch mit Zeitzeugen ein, die über die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit erzählen. In der wöchentlichen „Erinnerungswerkstatt“ trägt Claudia Johanna Bauer immer gemeinsam mit Zeitzeugen im Museum seit vielen Jahren Berichte, Bild-, Ton- und sonstige Dokumente zusammen und spiegelt auf diese Weise den Bezirk Reinickendorf im Wandel der Jahrzehnte wider, deren Ergebnisse hier zum Thema vorgestellt werden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62

Die Erinnerungswerkstatt trifft sich jeden Montag 14.30-16.30 im Museum Reinickendorf.

Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Naturstrukturen

Arbeiten mit Aquarellfarben mit Susanne Harndt

05.05.2020 bis 26.05.2020
dienstags, 16-19 Uhr
Susanne Harndt, o.T., 2019

In diesem Kurs nähern wir uns Naturformen im Detail an. Wir erkunden das Potenzial von verschiedenen Materialien aus der Natur, um es zum Vorbild abstrahierender Aquarellmalerei zu machen. Es geht um Verfremdung mittels Farbe, Brechung des Räumlichen, Musterbildung,- nicht vorrangig um naturalistische Abbildung.

Bitte bringt einige Naturmaterialien mit, wie z.B. Borke, Holzstücke, Pflanzenteile, Tannenzapfen, Federn, Blüten o.ä., aus denen dann individuelle Stillleben konzipiert werden können.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Alt-Reinickendorf – vom Bauerndorf zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
06.05.2020
18-20 Uhr
Alte Schraubenfabrik A. Schwartzkopf © Foto BBWA Björn Berghausen

Das Bauerndorf Reinickendorf entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderes bäuerliches Dorf in der Umgebung des wachsenden Berlins zum Industriestandort. Der Spaziergang über den historischen Dorfanger von Alt-Reinickendorf bietet spannende Einblicke in eine ganz spezielle Gründerzeit und eine besondere städtebauliche Entwicklung.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Roedernallee / Lindauer Allee, U8 Paracelsusbad
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Gedenkstätt für das NS-Zwangsarbeiterlager in Tegel-Süd

Führung mit Dr. Gertraud Schrage
10.05.2020
14-15:30 Uhr
Eingang der Gedenkstätte

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Im April 2016 konnte in einer authentischen Baracke ein Gedenk- und Informationsraum zur Geschichte des Zwangsarbeiterlagers mit Fundstücken eröffnet werden.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung des Geländes als Gartenarbeitsschule. Der Gedenk- und Informationgsraum ist geöffnet.

Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule mit dem Museum Reinickendorf.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A
Anmeldung über die VHS (Re1004-F) oder im Museum Reinickendorf
Der Eintritt ist frei.

Ort: Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Kiezgeschichten und Kurzerzählungen

Es lesen die Autorinnen Robin Li und Monika Schoppenhorst

Lesung
10.05.2020
15-16 Uhr
Robin Li, Foto Patricia Schichl © Patricia Schichl / Monika Schoppenhorst © Fotocenter Frohnau

Im Norden von Berlin ist was los. Aber nicht nur dort. Die in Reinickendorf fest verwurzelten Autorinnen Monika Schoppenhorst und Robin Li entführen Sie ins Rabennest, suchen Kuchen und nehmen Sie mit auf mystische Reisen vom Dachboden bis ins ferne Ägypten. Begleitend zur Ausstellung „Mitten in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“ lädt das Museum mit Kiezgeschichten und Kurzerzählungen zu einer Lesung ein.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Führung durch Ausstellung „Mitte(n) in Reinickendorf. 100 Jahre (Groß-)Berlin“

mit Christiane Borgelt

Kuratorenführung am Internationalen Museumstag
17.05.2020
16-17 Uhr
Tegel, Berliner Straße unbek. Fotogr © Museum Reinickendorf_

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Germanen, Dampfloks, Grenzanlagen

mit Ulrike Wahlich

Führung durch die ständige Ausstellung am Internationalen Museumstag
17.05.2020
15-16 Uhr
Germanisches Gehöft, Foto Stephanie Zwisler © Museum Reinickendorf

Bei einem begleiteten Rundgang durch das Haus erhalten die Besucher Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Bezirks Reinickendorf von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders sehenswert ist das rekonstruierte germanische Gehöft im Museumsgarten, das auf die Besiedlung der Semnonen im Berliner Raum um die Zeitenwende verweist. Der neu eingerichtete Hannah-Höch-Raum widmet sich ausschließlich der international bekannten Künstlerin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Hermsdorf – Spaziergang durch Dorfkern und Kirche

mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf am Internationalen Museumstag
17.05.2020
13-14.30 Uhr
Hermsdorf Foto © Christiane Borgelt_

Von den sechs Dörfern im Bezirk ist Hermsdorf, um 1200 gegründet, das älteste. Der Spaziergang führt Interessierte zum mittelalterlichen Dorfkern und dem Standort der ehemaligen Dorfkirche, dann zur Dorferweiterung unter Friedrich II. mit der Dorfkirche von 1760, dem Schulgebäude sowie den Kossätenhäusern und schließlich zur ehemaligen Ziegelei, auf deren Gelände sich nach deren Schließung 1880 das Ausflugsrestaurant „Seeschloss“ etablierte, welches bis in die 1970er Jahre bestand.

Treffpunkt: 13 Uhr am Tiny-House vor dem Eingang des Museums Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: TINYHOUSE vor dem Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
TINY-HOUSE – INFOPOINT

Internationaler Museumstag

Infopoint vor dem Museum Reinickendorf
17.05.2020
13-17 Uhr
Internationaler Museumstag Logo und TINYHOUSE

Im Rahmen des Internationalen Museumstags 2020 wird vor dem Museum Reinickendorf ein „Tiny-House“ stehen. Besucher erhalten hier ausführliche Informationen über Projekte und Veranstaltungen des Museums. Diese temporäre Installation lädt Kinder und Erwachsene zum Staunen und Mitmachen ein.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Weiße Stadt bis Siedlung Paddenpuhl

Stadtspaziergang mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
23.05.2020
14-15 Uhr
Weiße Stadt © Christiane Borgelt
Besuch des UNESCO-Welterbes "Weiße Stadt" und der Siedlung  Paddenpuhl", die beide zu den Siedlungen der „Berliner Moderne“ zählen und sich dennoch in ihrer Gestaltung stark unterscheiden. Welche Ziele verfolgte der moderne Städtebau in der Weimarer Zeit? Wie sind die beiden Siedlungen entstanden? Wie erklärt sich der gestalterische Unterschied? Welche Qualitäten sind noch heute bemerkenswert und zukunftsträchtig?

Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße, 13407 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Aroser Allee/Ecke Emmentaler Straße
Groß-Berlin und die Füllung des Raums

mit Dr. Andreas Ludwig

Vortrag
26.05.2020
18-19.30 Uhr
Andreas Ludwig

In Berlin gibt es keine Banlieues. Warum das so ist? 1920 wurde per Gesetz das heutige Berlin geschaffen, das aus sieben Großstädten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken eine neue Stadt bildete. Wenn wir von Berlin als der "Metropole der Moderne" sprechen, so ist sie vor allem in den ehemaligen Vororten sichtbar, in denen die Hälfte nunmehrigen der Berlinerinnen und Berliner lebte. Die Vororte wurden Schauplatz einer übergreifenden Stadtentwicklungspolitik, die eine äußerst heterogene Stadtlandschaft zusammenband. Die "Füllung des Raums" bedeutete eine Politik des Ausgleichs der Lebensverhältnisse durch verbesserte Verkehrsinfrastruktur, massiven Wohnungsbau und eine Modernisierung des Schulwesens. Der Vortrag des Historikers Dr. Andreas Ludwig schildert diese Veränderungen und fragt nach den langfristigen Folgen für ein Berlin jenseits des Zentrums.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62

Ort: Museum Reinickendorf GalerieETAGE, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Freies Zeichnen

mit Barbara Salome Trost

05.06.2020 bis 26.06.2020
freitags, 17-20 Uhr
Barbarar Salome Trost, Water Landscape, Serie 2017

In diesem Kurs geht es darum, sich mit dem Stift auszuprobieren, seinen eigenen und freien Zeichenstil zu erforschen. Ob gegenständlich oder abstrakt: mit Spaß und Mut ins freie Zeichnen. Teilnehmer können gerne ein Skizzenbuch, falls vorhanden, mitbringen.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Geführte Fahrradtour - Route Mauerweg – Teile 1 und 2

mit Florina Limberg und Sebastian Teutsch

Unterwegs in Reinickendorf
06.06.2020 bis 07.06.2020
14-16.30 Uhr
Grenzstreifen zwischen Märkischem Viertel und Pankow-Rosenthal, Höhe Wilhelmsruher Damm, 1980er Jahre © BStU 2015, Foto und © Sebastian Teutsch

Wo verlief die Mauer zwischen Reinickendorf und Ost-Berlin bzw. der DDR? Bei der Fahrradtour wird der Verlauf der Mauer in zwei Abschnitten zwischen Reinickendorf-Ost und Lübars und bei der zweiten Tour von dort bis an den Waldrand von Frohnau rekonstruiert und abgefahren. Historische Fotografien und Karten der DDR-Grenztruppen überlagern sich mit heutigen Ortseindrücken. Bei der zweiten Tour wird auch der sogenannte „Entenschnabel“ vorgestellt und das Leben mit der Mauer als Gartenzaun anschaulich gemacht.

Tour I (Sa): Vom S-Bahnhof Wollankstraße bis zum Köppchensee
Treffpunkt: S-Bahnhof Wollankstraße, Nordbahn/Ecke Sternstraße (S1, S 25, S26)

Tour II (So): Vom Köppchensee zur Invalidensammlung
Treffpunkt: Am Dorfkrug Lübars, Alt-Lübars 8, 13469 Berlin

Teilnahmegebühr: jeweils 5 €, ermäßigt 3 €
Anmeldung: 030 404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de

Ort: Tour I und Tour II
Nicht Orinoco - sondern wildes Tegeler Fließ

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
06.06.2020
10-12 Uhr
NABU-Wanderung am Tegeler Fließ, Wasserbüffel, Foto Claudia Wasow-Kania © Museum Reinickendorf

Zu einer begleiteten Naturwanderung auf den Spuren des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt sind Interessierte eingeladen, eine gemeinsame Exkursion am Tegeler Fließ entlang zu unternehmen. Von der Hermsdorfer Mühle geht es entlang am organischen Tierlandfluss im eiszeitlichen Tal. Erläutert werden die Bedeutung der Wasserbüffel für die Biotoppflege und die der Biber für die Regulierung des Wasserstands und damit den Hochwasserschutz sowie NATURA 2000.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

 

Ort: Treffpunkt: Kreuzung Hermsdorfer Mühle, Fließbrücke (gegenüber Denns Bio-Markt), 13469 Berlin, Bus 220
Stadtspaziergang Residenzstraße

Tandemführung mit Christiane Borgelt und Klaus Schlickeiser

Unterwegs in Reinickendorf
06.06.2020
14-15.30 Uhr
Reinickendorf-Ost, Residenzstraße, Richtung Schäfersee, links: Emmentaler Straße, Postkarte um 1935 © Archiv Museum Reinickendorf

Die Residenzstraße ist als eine der „Mitten in Reinickendorf“ Gegenstand der Ausstellung zum Jubiläum „100 Jahre (Groß-)Berlin“, die in der GalerieETAGE präsentiert wird. Zu einer Tandemführung durch die berühmte Straße mit ihrer wechselvollen Geschichte laden Christiane Borgelt, Kuratorin der Ausstellung, Architektin und Stadtplanerin und Klaus Schlickeiser, Heimatgeschichtler und Autor, Interessierte herzlich ein.

Treffpunkt: Franz-Neumann-Platz, Springbrunnen, 13409 Berlin

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Franz-Neumann-Platz, Springbrunnen, 13409 Berlin
Mosaik - En Spiel mit Farben und Formen

Mosaikkurs für Kinder und Jugendliche

09.06.2020 bis 16.06.2020
dienstags, 14-16 Uhr

In dem Kurs schaffen wir mit Glasmosaiken eine große Vielfalt an Farben und Formen. Als Trägermaterial dient ein Holztablett, das nach Belieben gestaltet werden kann. Ob naturalistisch oder abstrakt – alles ist erlaubt.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Märkisches Viertel

Stadtspaziergang mit Christiane Borgelt

Unterwegs in Reinickendorf
13.06.2020
14-15 Uhr
Märkisches Viertel Foto und © Christiane Borgelt

Spaziergang durch das Märkische Viertel. Das Märkische Viertel war eine der ersten Großsiedlungen West-Berlins. Es entstand von 1963 bis 1974 auf einem Kleingartengebiet im Norden der Stadt. Anfangs heftig umstritten, hat des sich heute zu einem lebenswerten Stadtteil entwickelt. Bemerkenswert ist die hohe architektonische Qualität des einzelnen Wohnkomplexe, die nach Plänen renommierter Architekten errichtet wurden.

Treffpunkt: Haupteingang Märkisches Zentrum, Wilhelmsruher Damm 128

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Haupteingang Märkisches Zentrum, Wilhelmsruher Damm 128
Historischer Ort Krumpuhler Weg

mit Dr. Gertraud Schrage

Führung
14.06.2020
14 - 15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg Gedenkbank (C) Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Anmeldung: Museum Reinickendorf 030 – 404 40 62 oder info@museum-reinickendorf.de

Ort: Historischer Ort Krumpuhler Weg, Billerbecker Weg 123 A, 13507 Berlin
Lady Dada. Essays über die Bild(er)finderin Hannah Höch

10. Reinickendorfer Sprach- und Lesetage

Autorenlesung Natias Neutert
16.06.2020
18-19.30 Uhr
Natias Neutert, Foto Nic Frechen © Wikimedia Commons

Das Museum Reinickendorf lädt zu einer kurzweiligen Veranstaltung in den Hannah-Höch-Raum ein. In der für ihn typischen Mischung aus Lesung, Stegreifvortrag und Performance präsentiert Natias Neutert sein neues Buch über Hannah Höch, beeindruckende Gestalt der Klassischen Moderne. 13 bebilderte Essays bieten neuartige und überraschende Einblicke in Leben und Werk der Künstlerin. Neutert würdigt Höch als diejenige, „die die Collage auf ihren allerhöchsten Entfaltungsgrad gebracht hat".

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62

Ort: Kabinett im Museum Reinickendorf
Gedenkort Eichborndamm 238

mit Florina Limberg

Führung
19.06.2020
17-18.30 Uhr
Eichborndamm 238_Gedenktafel (c) Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz "Wiesengrund" genannt, in Wittenau, am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf der Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen "Kinderfachabteilung" wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen "Erb- und Rassenlehre" als "lebensunwert" eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen von medizinischen Versuchen oder riskanten Untersuchungen, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort erläutert die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel von Patientenschicksalen. Die ständige Ausstellung im heutigen Geschichtslabor zeigt unter anderem eine Gedenkwand für die getöteten Kinder.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung über das Museum Reinickendorf unter 030 - 404 40 62
oder info@museum-reinickendorf.de

Ort: Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Um's Moor im ehemaligen Großen Hermsdorfer See

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
27.06.2020
10-12 Uhr
Försterdreieck © Wikipedia

Auf den Spuren des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt sind Teilnehmer herzlich eingeladen, eine Naturwanderung durch das moor- und wasserreiche Hermsdorf zu unternehmen. Auf der Exkursion werden verschiedene seiner Messmethoden nachgeahmt. Dabei geht es um Themen wie die Eiszeit im Dorf, Lebensräume im Moor, an Fluss und See, unbekannte Bäume und Sträucher und die Brutstrategie des Kuckucks. Warum ist die Brücke krumm? Dr. Stork geht auf Fragen um die Verlandung eines Sees und Geschichten um den Hermsdorfer Müller, den Grenzverlauf und NATURA 2000 ein.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin, Museum Reinickendorf, Bus 220, Almutstraße
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
28.06.2020
10-12 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Das germanische Gehöft – Feuer, Flachs und Flechtwerk

für Kinder von 7 bis 13 Jahren

Angebot Sommerferien
29.06.2020 bis 30.06.2020
10-14 Uhr
Feuer_Flachs_Flechtwerk Foto CWK (c) Museum Reinickendorf

29. und 30. Juni
Angebot Sommerferien

Mo, Di jeweils 10-14 Uhr

An diesen Tagen wird das germanische Gehöft mit Wohnstallhaus, Speicherhaus und Webhaus im Museumsgarten zum Leben erweckt. Die Kinder erfahren, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Gemeinsam probieren wir aus, selbst Feuer zu machen, mit Mühlsteinen Mehl zu mahlen und daraus Brot zu backen und mit etwas Geschick eine schöne Borte mit dem Webkamm zu weben. Auf dem Hof können die Kinder einer Vorführung bei der Flachsverarbeitung zusehen und mitmachen. Gezeigt werden die Arbeitsgänge und Gerätschaften von der Pflanze bis zur Kleidung. Natürlich wird am Ende das frisch gebackene Brot verkostet.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Förderkreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62

Hinweis: Bitte eigene Verpflegung mitbringen!

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Das germanische Gehöft – Feuer, Flachs und Flechtwerk

für Kinder von 7 bis 13 Jahren

Angebot Sommerferien
06.07.2020 bis 07.07.2020
10-14 Uhr
Germanisches Gehöft Foto Claudia Wasow-Kania (C) Museum Reinickendorf

6. und 7. Juli
Angebot Sommerferien

Mo, Di jeweils 10-14 Uhr

An diesen Tagen wird das germanische Gehöft mit Wohnstallhaus, Speicherhaus und Webhaus im Museumsgarten zum Leben erweckt. Die Kinder erfahren, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Gemeinsam probieren wir aus, selbst Feuer zu machen, mit Mühlsteinen Mehl zu mahlen und daraus Brot zu backen und mit etwas Geschick eine schöne Borte mit dem Webkamm zu weben. Auf dem Hof können die Kinder einer Vorführung bei der Flachsverarbeitung zusehen und mitmachen. Gezeigt werden die Arbeitsgänge und Gerätschaften von der Pflanze bis zur Kleidung. Natürlich wird am Ende das frisch gebackene Brot verkostet.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Förderkreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung.
Kontakt: info@museum-reinickendorf.de

oder 030 - 404 40 62

Hinweis: Bitte eigene Verpflegung mitbringen!

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Malen ohne Pinsel

Mutter-Kind-Acrylmalkurs

07.07.2020 bis 14.07.2020
dienstags, 14-16 Uhr
Bild entstand während eines Workshops mit der Carl-Bosch-Schule, 2018

Durch Experimentieren mit verschiedenen Techniken finden auch Menschen, die meinen nicht malen zu können, intuitiv zur eigenen Bildsprache. Man braucht kein Motiv oder Idee, damit das Malen gut gelingt. Mittels der Fließ – und der Spachteltechnik schaffen wir Bilder ohne einen Pinsel zu benutzen. Die Acrylfarbe kann verdünnt oder verdickt werden, um Strukturen, Muster und Farbverläufe zu kreieren.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
12.07.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn Berghausen

Mit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
Malen mit flüssigem Wachs

Enkaustikkurs für Kinder und Jugendliche

23.07.2020 bis 30.07.2020
donnerstags, 14-16 Uhr

Die Enkaustik oder auch Wachsmalerei gehört zu den ältesten Maltechniken. Schon Künstler der Antike waren von dieser Art der Malerei begeistert. Bei der Enkaustik werden Farben mit einem Maleisen erhitzt und auf den Malgrund aufgebracht. Diese können anschließend mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Schwämmchen bearbeitet werden, wodurch sich wunderschöne Effekte ergeben.

weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de 

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Nicht Prairie - sondern Feuchtwiesen um Lübars

Wanderung mit Dr. Hans-Jürgen Stork (NABU)

Unterwegs in Reinickendorf
25.07.2020
10-12 Uhr
Köppchensee ©  Hans-Jürgen Stork

Auf den Spuren des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt sind Teilnehmer herzlich eingeladen, eine Naturwanderung entlang des Tegeler Fließes um das moor- und wasserreiche Lübars zu unternehmen. Auf der Exkursion werden seine Messmethoden nachgeahmt. Thematisiert werden das eiszeitliche Urstrom(seiten)tal, Mäander, Hochwasser, Niedermoorwiesen, Geschichten an der Osterquelle, Müll über dem Köppchensee, das Paradies der Grasmücken, Streuobstwiesen und das Netzwerk NATURA 2000.

Eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem NABU Berlin.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: Alt-Lübars, 13469 Berlin, Dorfkrug, Bus 222
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
26.08.2020
18-20 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn BerghausenDie Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei. Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
16.09.2020
18-20 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
08.11.2020
10-12 Uhr
DWM-Kugellagerfabrik am Eichborndamm, © BB-WA/Björn BerghausenMit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei. Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
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Museum Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur
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