Heimatmuseum Reinickendorf

 

Programm

Bei allen Veranstaltungen haben Teilnehmende aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen die Pflicht zum Tragen eines Mund-und Nasenschutzes.

Verzwirnt und zugenäht

Nähkurs mit Stefanie Erdenberger

18.05.2022 bis 25.05.2022
mittwochs, 16-18 Uhr

In diesem Kurs werden die Grundlagen des Nähens mit Hand und an der Nähmaschine erlernt. Ihr könnt ein Kissen, ein Stofftier, oder auch einen Stoffbeutel selbst kreieren. Das Genähte kann anschließend mit Filz oder Stickereien verziert werden. Nähmaschinen und Material sind vorhanden.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.         

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Modellierkurs

mit Stefanie Erdenberger

19.05.2022
donnerstags, 16-18 Uhr

Aus lufttrocknender Modelliermasse kann nahezu alles geformt werden. Ob Namensschilder, Schüsseln oder Keksdosen, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zuerst formen wir die entsprechenden Objekte und wenn die Modelliermasse gehärtet ist, verfeinern wir die Oberfläche durch Schleifen und Schmirgeln. Die anschließende farbige Bemalung verleiht den Objekten Lebendigkeit. 

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.       

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Alt-Reinickendorf – vom Bauerndorf zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
22.05.2022
10 Uhr
Alte Schraubenfabrik A. Schwartzkopff © BB-WA/Björn Berghausen

Das Bauerndorf Reinickendorf entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts wie kaum ein anderes bäuerliches Dorf in der Umgebung des wachsenden Berlins zum Industriestandort. Der Spaziergang über den historischen Dorfanger von Alt-Reinickendorf bietet spannende Einblicke in eine ganz spezielle Gründerzeit und eine besondere städtebauliche Entwicklung.

 

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

 

Ort: Treffpunkt: Roedernallee / Lindauer Allee, U8 Paracelsusbad
Schicht für Schicht - Malerei mit Rakel und Spachtel

mit Zuzanna Schmukalla

24.05.2022
dienstags, 17-20 Uhr
Zuzanna Schmukalla, o.T., 2019.

Durch Experimentieren mit verschiedenen Techniken finden auch Menschen, die zunächst meinen, nicht malen zu können, intuitiv zur eigenen Bildsprache. Man braucht kein Motiv oder Idee, damit das Malen gut gelingt. Rakeln ist eine tolle Möglichkeit ein abstraktes Bild in ziemlich kurzer Zeit zu erschaffen. Es ist ein Spiel zwischen Zufall und Intuition. Wichtig dabei ist das Verständnis für Komposition zu entwickeln und zu lernen, Gefühle mit Hilfe von Farbe, Struktur und Bewegung auszudrücken.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.        

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Ritzen, Wischen, Drucken - Einführung in die Kaltnadelradierung

mit Florina Limberg

31.05.2022 bis 14.06.2022
dienstags, 16-19 Uhr

In dem Kurs widmen wir uns der Kaltnadelradierung. Bei der Kaltnadelradierung wird die Platte direkt mit einer scharfen Stahlnadel behandelt, indem die Zeichnung durch eigene Kraft und den Druck der geführten Nadel in die Platte eingeritzt wird. Durch die variierte Haltung der Zeichennadel und verschiedene Werkzeuge entstehen vielfältige Effekte.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.        

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Roedernallee - die Straße der „hidden champions“

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
08.06.2022
10 Uhr
Klettergerätefertigung © Foto BBWA Ritter

Gegen 1900 siedelten sich entlang der Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, eben „hidden champions“, wie man heute in Fachkreisen sagt. Die Tradition wirkt bis in unsere Zeit hinein. So bietet dieser Spaziergang über die südliche Roedernallee ein spannendes Nebeneinander von Historie und Industriekultur der Gegenwart.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf S25, (U8 Paracelsusbad, mit kurzem Fußweg)
Farbensehen

Malkurs mit Elnaz Eslami

09.06.2022 bis 14.07.2022
donnerstags, 17-20 Uhr
Elnaz Eslami, o.T., 2020.

Farben und Emotionen hängen eng miteinander zusammen. Jede Farbe ruft ein anderes Gefühl hervor. In dem Kurs zeigen wir Euch, wie Farben wirken und wie sie gemischt werden. Ihr lernt Eure Gefühle und Gedanken in die Farben fließen zu lassen, die Farbe für Euch sprechen zu lassen, damit sich das Unsichtbare Innere in das Sichtbare kehrt.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.        

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Wohnen am Tegeler Hafen

Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

Begleitprogramms zur Ausstellung "Stadt. Wald. See. Tegel 700 Jahre später"
11.06.2022
14 Uhr
Tegeler Insel vor der Bebauung, Foto deluxe architects

Wohnen am Tegeler Hafen

Bei einem Spaziergang zu Architektur und Stadtentwicklung rund um den Tegeler Hafen beleuchtet die Architektin und Stadtplanerin Christiane Borgelt das Thema Wohnen in diesem Areal. Der Spaziergang gehört zum umfangreichen Begleitprogramm der Ausstellung  "Stadt. Wald. See. Tegel 700 Jahre später".

Der Spaziergang mit Christiane Borgelt dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19

 

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

 
Anmeldung und Kontakt: 030 902946460 oder museum@reinickendorf.berlin.de


Ort: Unterwegs in Reinickendorf
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Ehemaliges Zwangsarbeiterlager in Tegel-Süd

Führung mit Dr. Eva Schrage
12.06.2022
14 - 15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg (C) Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. 

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Billerbecker Weg 123 A,
Flottenstraße – im Wandel der Industriearchitektur

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
15.06.2022
18-20 Uhr
Maschinenfabrik Fleck & Söhne, © BB-WA, Ritter

C.L.P Fleck Söhne, ein Hersteller von Maschinen zur Holzbearbeitung, war bereits 1892 als erstes Industrieunternehmen an die ländliche Flottenstraße gezogen, das familiengeführte Unternehmen produzierte hier noch bis 1980. Die Firma repräsentiert deshalb beispielsweise bis heute in idealer Weise eine Fabrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Unternehmervilla, die auch der Verwaltung diente, Montagehallen, Kesselhaus, Schmiede und Wohnungen für Pförtner und Kutscher.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museums Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

 

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Alt-Reinickendorf/Linie S25, Ziel: S-Bahnhof Wilhelmsruh/Linie S1
Cyanotypie - Fotogramme aus Licht und Schatten

mit Florina Limberg

21.06.2022 bis 06.07.2022
Dienstag und mittwochs, 16-19 Uhr

Die Cyanotypie ist eine historische fotografische Technik, deren künstlerische Möglichkeiten bis heute faszinieren. Die Bilder auf beschichtetem Büttenpapier werden von der Sonne belichtet und im Anschluss mit Wasser entwickelt und fixiert. Je nach Papiersorte, Auftrag der Lösung, Belichtungszeit oder aufgelegten Objekten, erlebt man dabei immer wieder stimmungsvolle Überraschungen.

Im Kurs werden wir uns mit der Geschichte und den Grundlagen der Technik vertraut machen, um dann in eigenen Experimenten mit Licht und Schatten die verschiedenen Möglichkeiten der Technik auszuloten.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.         

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Breitenbachstraße & Umgebung – Von der Schafsweide zum Industriestandort

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
22.06.2022
18-20 Uhr
Flohr, Halle VI © BB-WA/Björn BerghausenDie Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 bescherte der Dalldorfer Heide den Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Diese Feldmark war wegen des schlechten Bodens nicht beackert worden. 1880 entstand auf der Heide das erste Gebäude, ein Stall für 500 Schafe der Charlottenburger Fleischerinnung. Diese gab der Innungsstraße auch den Namen. Die Holzhauser Straße gehörte damals zum Weg zwischen Tegel und Dalldorf, die Seidelstraße war Teil der Handelsstraße nach Hamburg. Nachdem 1898 Borsig sein neues Werk in Tegel errichtet hatte, wandelte sich das nahe Umfeld zur Wohnsiedlung Borsigwalde und zum Industriegebiet mit Zulieferindustrie.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

 

Ort: Treffpunkt: U-Bahnhof Otisstraße, U-Bahn-Linie U6
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Florina Limberg
23.06.2022
17 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 (c) Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Ort: Eichborndamm 238
Urban Sketching mit der Künstlerin Katrin Merle

mit dem Skizzenbuch unterwegs

Begleitprogramms zur Ausstellung "Stadt. Wald. See. Tegel 700 Jahre später"
03.07.2022
14-17 Uhr
Moby Dick, Zeichnung Katrin Merle

Urban Sketchin mit der Künstlerin Katrin Merle - mit dem Skizzenbuch unterwegs

Unter künstlerischer Regie von Katrin Merle kann beim Zeichnen von städtischen und Naturmotiven die eigene Kreativität ausprobiert werden. Es gibt keine Altersbeschränkung. Bitte bringen Sie Stifte, Skizzenbuch/Block und Unterlage (Max. A4) und ggf. einen Klapphocker mit.

Treffpunkt: Schinkelbrunnen vor C&A, Alt-Tegel

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Anmeldung und Kontakt: info@katrinmerle.de

Ersatztermin bei Regen: 10. Juli 2022, 10-14 Uhr

 

Ort: Unterwegs in Reinickendorf
Malen mit flüssigem Wachs

Enkaustikkurs mit Stefanie Erdenberger

19.07.2022 bis 26.07.2022
dienstags, 16-18 Uhr

Die Enkaustik oder auch Wachsmalerei gehört zu den ältesten Maltechniken. Schon Künstler der Antike nutzten diese Art der Malerei.

Bei der Enkaustik werden Farben mit einem Maleisen erhitzt und auf den Malgrund aufgebracht. Diese können anschließend mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Schwämmchen bearbeitet werden, wodurch sich tolle Effekte ergeben.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.      

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Mosaik - Ein Spiel mit Farben und Formen

Mosaikkurs mit Stefanie Erdenberger

20.07.2022 bis 27.07.2022
mittwochs, 16-18 Uhr

In dem Kurs schaffen wir mit Glasmosaik eine große Vielfalt an Farben und Formen. Als Trägermaterial dient ein Holzbrett, das nach Belieben gestaltet werden kann. Ob naturalistisch oder abstrakt – alles ist erlaubt.

Der Eintritt ist frei. Arbeitsmaterialien sind vorhanden. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ist die Teilnehmeranzahl begrenzt, wir bitten um vorherige Anmeldung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Das Projekt resiART wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

        

Weitere Informationen unter: 030/28032996; info@kunstamt-reinickendorf.de

Ort: resiART, Residenzstraße 132, 13409 Berlin
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Florina Limberg
18.08.2022
17 Uhr
Gedenktafel am Gedenkort Eichborndamm 238 (c) Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Eichborndamm – Großindustrie am Stadtrand

Industriespaziergang mit Björn Berghausen

Unterwegs in Reinickendorf
24.08.2022
18-20 Uhr

Mit der Eröffnung der Kremmener Eisenbahnlinie 1896 erlebte die Dalldorfer Heide einen Aufschwung als Gewerbegebiet mit Industrieansiedlungen. Mit dem heutigen S-Bahnhof Eichborndamm bot sich das nördlich gelegene Areal an der damals noch Charlottenburger Weg genannten Ausfallstraße an, um der aus der Mitte Berlins weichenden Großindustrie als Produktionsfläche „auf der grünen Wiese“ zu dienen. Westlich der Straße, die seit 1938 den Namen des Berliner Bankiers Ludwig Eichborn (1819-1903) trägt, entstand ein riesiges Werksgelände, östlich der Straße Wohnquartiere.

Eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V. mit dem Museum Reinickendorf.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Treffpunkt: S-Bahnhof Eichborndamm, S-Bahn-Linie S25
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Ehemaliges Zwangsarbeiterlager in Tegel-Süd

Führung mit Dr. Eva Schrage
28.08.2022
14 - 15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg (c) Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. 

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Billerbecker Weg 123 A
Südliche Residenzstraße und rund um den Schäfersee

Spaziergänge zu Architektur und Stadtentwicklung

Spaziergang mit Christiane Borgelt
11.09.2022
14 Uhr

Dieser Spaziergang zeigt an Hand von Beispielen die unterschiedlichen Epochen der Stadtentwicklung im Bereich der südlichen Residenzstraße auf: vom Büdnerhaus zu zwei- und dreigeschossigen Vorstadtbauten aus den 1870er-Jahren bis zur großstädtischen Bebauung mit Geschäftswohnhäusern um 1900 und Siedlungsbauten aus den 1920er-Jahren. Ein Großteil dieser Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Grün- und Wohnanlagen sowie Sozial- und Kulturbauten am Schäfersee zeugen von den sozialen Reformen, die in der Zeit der Weimarer Republik (aber auch später) umgesetzt wurden. Aber auch Spuren der ersten gewerblichen Niederlassungen an der Residenzstraße wie Eiswerke sind zu entdecken.

 

Der Spaziergang mit Christiane Borgelt, Architektin und Stadtplanerin, dauert ca. 90 Minuten

Ort: Vor dem Brunnen auf dem Franz-Neumann-Platz
Gedenkort Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Führung mit Florina Limberg
22.09.2022
17 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 (c) Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
Historischer Ort Krumpuhler Weg

Ehemaliges Zwangsarbeiterlager in Tegel-Süd

Führung mit Dr. Eva Schrage
25.09.2022
14 . 15.30 Uhr
Historischer Ort Krumpuhler Weg (c) Museum Reinickendorf

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit einer Kapazität von 1500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit sind bis heute als steinerne Zeugen der NS-Zwangsarbeit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingeweiht.

Die Führung erläutert die Geschichte des Geländes als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule. Der Gedenkraum zeigt Fundstücke zum Alltag der Zwangsarbeiter/-innen.

Treffpunkt: Eingang Billerbecker Weg 123 A

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. 

Kontakt: museum@reinickendorf.berlin.de
oder 030 - 90294-6460

Ort: Billerbecker Weg 123 A
Gedenkort Eichborndamm 238
Führung mit Florina Limberg
20.10.2022
17 Uhr
Gedenkort Eichborndamm 238 (c) Museum Reinickendorf

Im Juli 1941 wurde die Städtische Nervenklinik für Kinder, kurz „Wiesengrund“ genannt, in Wittenau am Eichborndamm 238/240 eingerichtet. Auf Station 3 mit dem täuschenden Zusatznamen „Kinderfachabteilung“ wurden Kinder eingewiesen, die nach den Richtlinien der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenlehre“ als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Viele Kinder starben an den Folgen riskanter medizinischer Versuche und Untersuchungsmethoden, aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe oder mangelnder Ernährung.

Die Führung am authentischen Ort vermittelt die Geschichte der ehemaligen Kinderklinik am Beispiel einzelner Patientenschicksale.

Treffpunkt: Eingang Eichborndamm 238

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung über das Museum Reinickendorf ist erforderlich.

Ort: Eichborndamm 238, 13437 Berlin
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